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Ausstellung: „Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben“

Datum: 05. Februar 2018 - 23. Februar 2018

Ausstellung „Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben“
konzipiert und realisiert von Martin Guse
vom 05. bis 23. Februar 2018

Ort: Bürgerhalle des Rathauses Cuxhaven

Seit 1993 wird die Ausstellung zu den Jugend-Konzentrationslagern in Moringen und Uckermark im gesamten Bundesgebiet gezeigt. Auf 33 Tafeln wird das Erleben und Leiden der Jungen und Mädchen in den Jugend-Konzentrationslagern durch Fotos und Dokumente nachgezeichnet.

Die Ausstellung ist in fünf Kapitel gegliedert:

  1. Jugend im Nationalsozialismus: Überblick über die Bedingungen jugendlichen Lebens in der NS-Zeit.
  2. Einrichtung und Scheinlegitimierung: Entstehungsgeschichte der Jugend- KZ
  3. Der Weg ins Jugend- KZ : Exemplarische Darstellung von Lebenswegen ehemaliger Häftlinge
  4. Die Haftbedingungen: Alltägliche Lebensbedingungen im Lager, Verwaltung, Straf- und Arbeitssystem
  5. 1945 bis heute – Jahrzehnte der Missachtung und des Verdrängens: „Zweite Schuld“ nach 1945, Verschweigen und Verdrängen des Unrechts, das den inhaftierten Jugendlichen angetan wurde.

Schulklassen (empfohlen ab Klasse 7) können sich für Termine jeweils für Termine werktags um 8.15 Uhr, 10.00 Uhr und 11.45 Uhr anmelden und werden von speziell ausgebildeten Jugendlichen durch die Ausstellung geführt. Ein ausführlicher Ausstellungskatalog wird auf Wunsch rechtzeitig vorher zur Verfügung gestellt. Daneben ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Rathauses öffentlich zugänglich.

Ein Kostenbeitrag wird nicht erhoben.
Anmeldung: andrea.gehrt(at)cuxhaven.de

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Cuxhaven statt und wird unter anderem gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.