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Ausstellung „Angola-Cinemas: Eine Fiktion von Freiheit“

Datum: 10. Februar 2018 - 31. März 2018

Eine Ausstellung des Goethe-Instituts München in Kooperation mit FilmInitiativ Köln, dem REX-Kino in Wuppertal-Elberfeld und der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz vom 10.02.2018 bis zum 31.03.2018.

In der vom Goethe-Institut und Gerhard Steidl konzipierten Wanderausstellung werden Fotografien angolanischer Kinobauten des 20. Jahrhunderts präsentiert: Es ist die erste umfassende Dokumentation der weithin unbekannten Architektur der angolanischen Lichtspielhäuser. Sie entstanden zwischen 1930 und dem Ende der portugiesischen Kolonialzeit 1975, ihre futuristische, experimentierfreudige Ausprägung ist einzigartig. Die Ausstellung stellt eine Auswahl aus dem Fotoband ANGOLA CINEMAS dar, den das Goethe-Institut 2015 gemeinsam mit dem Steidl Verlag herausgegeben hat.

Fotoband und Ausstellung wollen dazu beitragen, die von Zerfall und Abriss bedrohten Bauten, die vergessene Ära und ihre unbekannten Architekten wiederzuentdecken. Aus den ursprünglich als geschlossene Räume konzipierten Lichtspielhäusern entwickelten sich in den 1960ern Freiluftkinos mit Terrassenbars – eine Bauweise, die sehr viel besser zum tropischen Klima des Landes passt. Aber beeindruckend ist nicht nur die außergewöhnliche Architektur, die die Experimentierfreude seiner ehrgeizigen und visionären Erbauer widerspiegelt.

Die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz zeigt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie-Leben“ diese Ausstellung in Kooperation mit der FilmInitiativ Köln e. V., dem Goethe-Institut München und dem REX-Kino in Wuppertal-Elberfeld. „Angola-Cinemas“ wird am 10.02.2018 um 12 Uhr mit einem Kurz-Vortrag eröffnet.

Ort: REX-Filmtheater, Kipdorf 29, 42103 Wuppertal
Besuchszeit: täglich von 17 bis 22 Uhr
Kosten:
Der Eintritt ist frei.

Ein Besuch der Ausstellung außerhalb der angegebenen Zeiten, kann mit den MitarbeiterInnen des REX-Kinos vereinbart werden. Kontakt: post(at)rexwuppertal.de, Tel.: 0202 / 47899550