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Workshop: Willkommen in Deutschland? Praktische Unterstützung bei neonazistischen/rassistischen Bedrohungen

Ein Workshopangebot für Engagierte in der Flüchtlingshilfe und in Willkommensinitiativen

Immer wieder werden Menschen, die sich für Flüchtlinge und eine offene Gesellschaft engagieren, durch Neonazis bedroht und angefeindet: Betroffene erhalten Drohbriefe, Fensterscheiben von Versammlungsräumen werden zerstört, Autoreifen aufgeschlitzt, Türen eingetreten und in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter regelrechte Hetzkampagnen mit Steckbriefen gestartet. Der Workshop „Willkommen in Deutschland? Praktische Unterstützung bei neonazistischen / rassistischen Bedrohungen“ richtet sich an ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierte in der (kirchlichen) Flüchtlingshilfe und an Engagierte aus Willkommensinitiativen – insbesondere in Sachsen. Ziel ist es, sich durch Erfahrungsaustausch und Impulse von Expert*innen mit niedrigschwelligen Strategien effektiver gegen neonazistische Bedrohungen und Kampagnen und Hassgewalt wehren zu können. Gleichzeitig bietet der Workshop eine gute Gelegenheit, sich zu vernetzen und dadurch gegenseitig zu unterstützen.

Wann

14.10.2017
10:00-16:30 Uhr

Wo

Diakonissenanstalt Dresden
Seniorenzentrum Schwanenhaus
Festsaal (Erdgeschoss)
Holzhofgasse 8/10
01099 Dresden

Programm

  • 10:00 | Ankommen und Begrüßung
  • 10:15 | Erfahrungsaustausch
  • 10:45 | Impuls I - Strategien der Gegenwehr – Betroffene neonazistischer Bedrohung berichten über ihre Erfahrungen
    - Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e. V.
    - Bautzen bleibt bunt - Budyšin wostanje pisany
  • 12:00 | gemeinsames Mittagessen
  • 13:00 | Impuls II - Mit dem Strafrecht gegen neonazistische Bedrohungen – auch in Sozialen Medien
    Alexander Hoffmann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht
  • 14:30 | Kaffee und Start der Arbeitsgruppen
    - AG 1: Warum es wichtig ist, alle Vorfälle zu dokumentieren: Hilfs- und Unterstützungsangebote durch Opferberatungsstellen
    Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e. V.
    - AG 2: Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung – Angebote mobiler Beratung
    Grit Hanneforth, Sprecherin Bundesverband Mobile Beratung e. V.
  • 16:00 | Feedback und Verabschiedung
  • 16:30 | Workshopende

Anmeldung

Bitte melden Sie sich elektronisch unter diesem Link an.
Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten erbitten wir bis spätestens 06. Oktober Ihre Anmeldung. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.

Kontakt

Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche + Rechtsextremismus
Projektkoordinatorin der BAGKR: Kristina Herbst
Telefon: +49 30 283 95 -178
eMail: post(at)bagkr.de

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.

Veranstaltet von:

Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche + Rechtsextremismus (BAGKR), Bundesverband Mobile Beratung e. V., Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e. V., Ausländerbeauftragter und kirchliche Regionalbeauftragte der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Trägers Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V. im Programmbereich „Förderung der Strukturentwicklung zum bundeszentralen Träger“ statt und wird unter anderem gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.