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IDA-NRW Fachtagung: Zwischen Willkommenskultur und Ablehnungsbescheid

Datum: 12. Oktober 2017
Beginn: 11:00 Uhr
Ende: 18:00 Uhr

Zwischen Willkommenskultur und Ablehnungsbescheid - Aktuelle Herausforderungen in der Arbeit für und mit jungen Geflüchteten im Kontext von gesellschaftspolitischen Ab- und Ausgrenzungen

In den vergangenen zwei Jahren hat sich das gesellschaftspolitische Klima in Deutschland gewandelt und schwankt zwischen der Betonung einer Willkommenskultur und zunehmenden Ab- und Ausgrenzungen von Geflüchteten. Einschränkungen des Asylrechts, verschärfte Hierarchisierungen von Geflüchteten mit ‚guter‘ und ‚geringer‘ Bleibeperspektive sowie die Erweiterung der Liste ‚sicherer Herkunftsländer‘ haben dazu geführt, dass der Alltag vieler junger Geflüchteter in NRW von ungleichen Wohn- und Lebensbedingungen, unsicheren Bleibeperspektiven und der Angst vor Ablehnungsbescheiden und Abschiebungen geprägt ist. Für pädagogische Fachkräfte aus den verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit sowie für selbstorganisierte Vereine, Initiativen und Einzelpersonen, die für und mit jungen Geflüchteten arbeiten, stellen diese Entwicklungen besondere Herausforderungen dar.

Die von projekt.kollektiv organisierte Fachtagung Zwischen Willkommenskultur und Ablehnungsbescheid bietet interessierten Multiplikator_innen Räume für Wissensvermittlung, Vernetzung, Austausch und Reflexion der Arbeit für und mit jungen Geflüchteten aus rassismuskritischer Perspektive.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an:

  • Pädagogische Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit, der Jugendverbandsarbeit, der Jugendsozial- und der Jugendbildungsarbeit
  • Selbstorganisierte (Willkommens-)Initiativen, Vereine und Einzelpersonen
  • Junge Geflüchtete, die als (zukünftige) Multiplikator_innen in eigenen Initiativen oder Organisationen aktiv sind oder sein möchten

Weitere Informationen zum Programm der Veranstaltung und die Anmeldung finden Sie auf der Internetseite von IDA-NRW.

Die Veranstaltung wird von der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus, welche Teil des Demokratiezentrums Nordrhein-Westfalen ist, gefördert.