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St. Georg / Hamm / Borgfelde

Kontaktdaten

Bezirksamt Hamburg Mitte, Fachabteilung Integration und bürgersch. Engagement
Klosterwall 4
20095 Hamburg
Tel: 040 428542298
bezirksamt(at)hamburg-mitte.hamburg.de
www.vielfalt-stgeorg.de

Fördergebiet

St. Georg / Hamm / Borgfelde

Größe des Fördergebiets

6,5 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

55.071

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen

Ziele und Handlungskonzept

Das Fördergebiet der Partnerschaft für Demokratie in Hamburg St. Georg-Borgfelde ist äußerst vielfältig. Auf der einen Seite gibt es die Exklusivität in Alsternähe mit Prachthotels. Als Gegensatz dazu gilt der Bereich am Steindamm mit eher unwirtlichen Straßenzügen, einer ausgeprägten Rotlichtszene, billigen Absteigen und heruntergekommenen Bürogebäuden. Mit diesen Kennzeichen hat das Gebiet ein Alleinstellungsmerkmal und zusätzlich die Besonderheit, dass hier die meisten Moscheen für Hamburg und für den norddeutschen Bereich angesiedelt sind. Die Brüche zwischen den Kulturen, zwischen den Generationen, zwischen verschiedenen Einkommensschichten und sozialen Gegebenheiten sind sehr groß.

Durch den Vorläufer „Vielfalt St. Georg Borgfelde“ aus dem abgeschlossenen Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN kann hier mit dem Programm „Demokratie leben!“ auf ein breites Fundament der Zusammenarbeit aufgebaut werden. Der jüngste Ausbruch mit Ausschreitungen auf dem Steindamm im Herbst 2014 zeigt deutlich wie Gruppen in Parallelgesellschaften nebeneinander leben und dann einzig allein Toleranz nicht mehr reicht, um miteinander auszukommen. Das Gebiet braucht möglichst viele „belastbare Beziehungen“, Menschen die sich vertrauen, so dass schnell und gut informiert auf Problemlagen reagiert werden kann.

Das Handlungsprogramm der Partnerschaft für Demokratie wird durch einen Begleitausschuss festgelegt, in dem alle Gruppen im Stadtgebiet repräsentiert sind. Die Gestaltung steht auf den Feldern „Empowerment“, „Interkultureller interreligiöser Dialog“ und „Beteiligung im öffentlichen Raum“.
Für Kinder und Jugendliche wurden sehr spannende Formate der Beteiligung erprobt: Erzählcafe, Townhall Debate, Urban Gardening, Youth Days, Klosterschüler machen Politik. Im Programm werden diese Formate verstetigt, um eine höhere Verantwortungsübernahme in der nachwachsenden Generation zu erreichen.

In den Händen des Instituts Konfliktaustragung und Mediation (ikm e. V.) liegt die Koordination des Programms.