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Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) e. V.

Logo der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus

Kontaktdaten

Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus - KIgA e. V.
Kottbusser Damm 94
10967 Berlin
Tel: 030 23588230

mail(at)kiga-berlin.org
http://www.kiga-berlin.org


Projektinhalt

  • Förderung im Themen- bzw. Strukturfeld: Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft
  • Zielgruppe: Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Der Bildungsträger Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) e. V. entwickelt Konzepte für die pädagogische Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft. Seit 2003 erarbeitet KIgA modellhafte und lebensweltlich orientierte pädagogische Ansätze und Materialien für die politische Bildung und setzt sie in die Praxis um. Der Schwerpunkt der Arbeit im Rahmen des Bundesprogramms liegt in der Antisemitismusprävention. Hierzu werden Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildner qualifiziert, welche KIgA bei der bundesweiten Fort- und Weiterbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren unterstützen. Dadurch werden die Bereiche Bildungsforschung und –praxis in der Arbeit der Initiative zunehmend zusammengeführt.

Zudem wird das Beratungs- und Fachaustauschangebot im Bereich der politischen Bildung ausgebaut. So führt KIgA in Kooperation mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung eine Veranstaltungsreihe mit dem Schwerpunkt „Neue Rechte“ durch, die sich mit jenen Phänomenen und Fragestellungen befasst, die für eine antisemitismuskritische Bildungsarbeit eine Herausforderung darstellen. Auch fördert KIgA den jüdisch-muslimischen Dialog, um der Instrumentalisierung des Antisemitismus für antimuslimischen Rassismus entgegenzuwirken. Dabei unterstützt KIgA eine Frauen- und Mädchengruppe in Bielefeld, die sich im Rahmen jüdisch-muslimischer Begegnungen gegen Antisemitismus engagiert. Dieses Projekt könnte Modelcharakter für ähnliche Initiativen in anderen Städten haben, im Rahmen einer proaktiven Förderung des jüdisch-muslimischen Dialogs. Zur antisemitismuskritischen Bildungsarbeit wird beginnend mit einer europaweiten Tagung zivilgesellschaftlicher Gruppen auch der internationale Austausch und die Vernetzung in diesem Themenbereich weiter vorangebracht.