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Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma e. V.

Logo des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma e. V.

Kontaktdaten

Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma e. V.
Bremeneckergasse 2
69117 Heidelberg
Tel: 06221 981102

info(at)sintiundroma.de
www.sintiundroma.de/berliner-buero.html


Projektinhalt

  • Förderung im Themen- bzw. Strukturfeld: Historisch-politische Bildungsarbeit, Empowerment für Sinti und Roma, Prävention gegen Antiziganismus
  • Zielgruppe: Staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure


Das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma ist ein Ort der Begegnung und des Dialogs zur Kultur der Sinti und Roma sowie des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Der Massenmord an den Sinti und Roma wird in einer Dauerausstellung aufgearbeitet, die das Haus zu einem bedeutenden Museum zur Zeitgeschichte und zu einem Ort historischer Erinnerung macht.

Im Rahmen des Bundesprogramms wird der Ausbau einer bundesweiten Kooperationsstruktur der politischen Bildungsarbeit gegen Antiziganismus und andere Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit gefördert. Konzepte und Bildungsmaterialien werden mit unterschiedlichen Zielgruppen entwickelt und erprobt und daraufhin einem breiten Publikum von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Bildungseinrichtungen zur Verfügung gestellt. So wird das Thema nachhaltig gesellschaftlich verankert und die Grundlagen für eine konsequente Ächtung des Antiziganismus gelegt.

Verschiedene Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, wie Ausstellungen, Veranstaltungs- und Filmreihen tragen ebenso zu einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit den Themenbereichen Roma und Sinti sowie Antiziganismus bei. Eine weitere Säule der Arbeit stellen Empowerment-Projekte insbesondere mit jugendlichen Sinti und Roma dar, die zur Stärkung der gesellschaftlichen Rolle von Angehörigen der Minderheiten aus dem gesamten Bundesgebiet beitragen. Zudem wird die Zusammenarbeit mit der Polizei in Form von Aus- und Fortbildungslehrgängen bereits in mehreren Bundesländern umgesetzt.