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Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus (BAG RelEx)

Logo der BAG RelEx

Kontaktdaten

Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus     
(BAG RelEx)
Luisenstraße 41
10117 Berlin
Tel.: 030 92126289 und 0176 436669539
info(at)bag-relex.de
www.bag-relex.de


Projektinhalt

  • Förderung im Themen- bzw. Strukturfeld: Prävention islamistischer bzw. religiös motivierter Radikalisierung

Angesichts des wachsenden Bedarfs an Angeboten der Prävention und Deradikalisierung schlossen sich im November 2016 25 Nichtregierungsorganisationen und Vereine aus ganz Deutschland, die auf diesen Gebieten aktiv sind, zur Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus (BAG RelEx) zusammen. Seit ihrer Gründungsphase erhält die Organisationen eine Förderung zur Strukturentwicklung zum bundeszentralen Träger durch das Bundesfamilienministerium und wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung kofinanziert.

Da die Präventionsarbeit im Themenfeld religiös begründeter Extremismus – gerade im Vergleich mit der Rechtsextremismusprävention – in vielen Bereichen noch am Anfang steht, soll die BAG RelEx insbesondere den fachlichen Austausch der Mitgliedsorganisationen untereinander und mit weiteren wissenschaftlichen Akteurinnen und Akteuren vorantreiben. Ziel ist die inhaltliche und methodische Weiterentwicklung der Arbeit und die Verständigung auf Standards und Qualitätskriterien der Präventions- und Deradikalisierungsarbeit.

Hierzu finden regelmäßig Netzwerktreffen sowie Fachtage statt. Vergangene (interne) Fachtage thematisierten beispielsweise „Präventionsarbeit online und in den sozialen Medien“ oder „Geschlecht und Gender in Radikalisierungsprozessen“. In Arbeitsgruppen werden einzelne Themen des Arbeitsfeldes vertiefend und spezialisiert behandelt. Die BAG RelEx leistet so wichtige Beiträge zur Weiterentwicklung bestehender Ansätze und bietet konkrete Hilfestellungen für Träger, die in der Präventionsarbeit aktiv werden.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft versteht sich gleichzeitig als Interessenvertretung ihrer Mitglieder und als Sprachrohr gegenüber politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern. Sie fördert die Sichtbarkeit der Arbeit der zivilgesellschaftlichen Organisationen in politischen und fachwissenschaftlichen Diskussionen, sie informiert die fachferne Öffentlichkeit und schafft ein gesellschaftliches Bewusstsein für die Notwendigkeit von Präventions- und Deradikalisierungsarbeit.