Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Archiv der Jugendkulturen e. V.

Logo Archiv der Jugendkulturen e.V.

Kontaktdaten

Archiv der Jugendkulturen e. V.
Fidicinstr. 3
10965 Berlin
Tel.: 030 6942934
archiv(at)jugendkulturen.de
http://www.jugendkulturen.de


Projektinhalt

  • Förderung im Themen- bzw. Strukturfeld: Jugendkulturen im Kontext Gruppenbezogener
  • Menschenfeindlichkeit Zielgruppe: Kinder und Jugendliche

Das Archiv der Jugendkulturen ist ein Informations- und Kompetenzzentrum für Jugendkulturen. Es sammelt, erforscht und vermittelt seit 1998 Kenntnisse zu Jugendkulturen und deren Lebenswelten. Dabei verfolgt es den Anspruch, eine von Werturteilen freie, dennoch kritische und differenzierte Auseinandersetzung mit Jugendkulturen und Szenen zu ermöglichen. Der thematische Fokus im Rahmen der Förderung durch das Bundesprogramm liegt auf Jugendkulturen im Kontext Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Ziel ist es, jugendkulturelle Vielfalt fundiert und authentisch zu vermitteln, das Bewusstsein für politische Themen zu schärfen, wertschätzende Haltungen zu unterstützen und einen Beitrag zur Gewaltprävention und gegen Diskriminierungen zu leisten.

Dafür werden Bildungsmaterialien und -angebote entwickelt und erweitert. So klärt ein Interventionsset in jugendgerechter Sprache über Rechtsextremismus auf und ermutigt Jugendliche, sich gegen die Extreme Rechte zu positionieren. Barcamps werden für den Austausch organisiert, Vernetzungstreffen veranstaltet und ein Social-Media-Research-Archiv zu Jugendkulturen und Rechtsextremismus aufgebaut. Darüber hinaus konzipiert und realisiert das Archiv Projekte wie die Wanderausstellung „Der z/weite Blick“ zu Diskriminierungen in Jugendkulturen, um seine Arbeit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Hauptzielgruppe sind dabei Kinder und Jugendliche, aber auch die Zusammenarbeit mit der Polizei wird fortlaufend ausgeweitet und Anfragen nach Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte sind dank der erhöhten Sichtbarkeit des Archivs stark angestiegen. Auf europäischer Ebene strebt das Archiv den Transfer innovativer Bildungsansätze an und kooperiert hierzu bereits mit dem Londoner Youth Club Archive.