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Projektfilm „Respekt beginnt beim Namen“

Eine ganze normale Szene in Deutschland: Eine Frau muss zum Amt. Sie sitzt im Wartebereich und wird aufgerufen. Für die Frau am Mikrofon ist das ein Problem. Für viele Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte ist das Alltag. In diesem Videoclip zeigt DeutschPlus e. V. – Initiative für eine plurale Republik: Respekt beginnt beim Namen.

Projektfilm „Respekt beginnt beim Namen“ in voller Länge ansehen

Ein Name kann über Beliebtheit, Glaubwürdigkeit oder Jobzusage entscheiden.

Studienergebnisse zeigen, dass Aussagen von Personen mit einem scheinbar schwer auszusprechenden Namen, weniger geglaubt werden. Auch wirken diese Personen auf viele gefährlicher und risikobehafteter (Quelle: Scientific American). Wer hingegen seinen Namen in Deutschland bei Einwanderung amerikanisiert, verbessert die eigenen Aussichten auf dem Arbeitsmarkt (Quelle: The Economic Payoff of Name Americanization). Bei Anfragen im Jobcenter scheint der Nachname ebenso eine Rolle zu spielen: Tendenziell qualitativ schlechtere Auskünfte gab es für Menschen mit einem „ausländisch klingenden“ Namen (Quelle: Zeit Online).

Weitere Informationen zum Videoclip „Respekt beginnt beim Namen“ finden Sie unter www.deutsch-plus.de/respekt/

Das Video ist im Rahmen des Modellprojekts „Vom Ihr Zum Wir - Zugehörigkeit, berufliche Perspektiven und demokratische Teilhabe“ entstanden und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und der Stiftung Mercator.