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Kreativ die migrantische Gesellschaft sichtbar machen

„Stoppt Rassismus!“, „Europa: Gemeinsam für Vielfalt und Respekt“ und „Zusammen gegen Menschenfeindlichkeit“: Mit diesen illuminierten Botschaften einer Lichtkunstpräsentation setzten Migrantenorganisationen ein sichtbares Zeichen gegen Extremismus. Mit dem Dortmunder Hauptbahnhof wählten die Initiatorinnen und Initiatoren einen zentralen und prominenten Ort, um deutlich zu machen: Dortmund ist mehrheitlich eine vielfältige Stadt, geprägt von einer offenen und kulturelle Grenzen überwindenden Stadtgesellschaft.

Lichtkunstaktion und Kundgebung sind in der Form bislang einmalig in Dortmund, denn sie werden erstmals von zwei Dachorganisationen verschiedener Migrantenorganisationen getragen: dem Verbund der sozial-kulturellen Migrantenvereine in Dortmund e. V. (VMDO) und dem Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e. V. (BV NeMO).

 

„Viele Migrantinnen und Migranten setzen sich tagtäglich in Dortmund für ein gutes, respektvolles Miteinander ein. Kurz vor der Europawahl ist es uns deshalb besonders wichtig, dieses Engagement sichtbar zu machen und zu demonstrieren, welche Werte in Dortmund tagtäglich mit Leben gefüllt werden.“ 

Jeyakumaran Kumarasamy, Vorstandsvorsitzender des VMDO

 

Der VMDO hat die Aktion im Rahmen seines Projektes „Zukunft gemeinsam gestalten – lokaler Verbund von Migrantenorganisationen gegen Rassismus und Diskriminierung“ initiiert. Der Bundesverband NeMO beteiligt sich über das Projekt „Wir sind viele. Einwanderungsgesellschaft für heute und morgen neu denken. Mehrfach-Identität als Konzept für mehr Zusammenhalt“. Beide werden durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert.

Umgesetzt wurde die Lichtkunstprojektion durch die PixelHELPER, einem gemeinnützigen Künstlerkollektiv, das mit einem weltweiten Netzwerk von Künstlerinnen und Künstlern zusammen arbeitet, um auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen.