Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Klimts „Kuss“ auf einer zerbombten Häuserfassade

Die Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“ lädt zum Perspektivwechsel ein

Mit einem eindrucksvollen  Ausstellungsprojekt setzen internationale Künstlerinnen und Künstler ein Zeichen für die demokratische Kultur, für Vielfalt und die Überwindung von Grenzen. Die Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“ ist im Rahmen des Modellprojektes „Vielfalt gestalten - Ausgrenzung widerstehen“ entstanden, das vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert wird.

Ausgrenzung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind keine Randphänomene, sondern in allen Teilen der Gesellschaft vorhanden. Sie beziehen sich neben Menschen mit Migrationsgeschichte auch auf von Armut oder Wohnungslosigkeit Betroffene, Menschen mit Behinderung oder Langzeitarbeitslose sowie queere Menschen. Zunehmend wird der Versuch unternommen, die in unterschiedlicher Weise auf gesellschaftliche Solidarität angewiesenen Menschen gegeneinander auszuspielen. Mit der Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“ wird die öffentliche Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Ausgrenzungsphänomenen gesucht.

Über 50 Künstlerinnen und Künstler laden mit ihren Arbeiten zum Perspektivwechsel ein

Alle beteiligten Künstlerinnen und Künstler verorten sich sozial und kulturell ganz unterschiedlich und laden so mit ihren Werken das Publikum dazu ein, neue Perspektiven auf eine Gesellschaft der Vielfalt zu gewinnen und einen eigenen Standpunkt in einer zentralen politischen Debatte zu finden. Gemeinsam fordern sie die Betrachtenden dazu heraus, sich mit gesellschaftlichen Ausgrenzungsphänomenen sowie der Gestaltung einer offenen, vielfältigen und inklusiven Gesellschaft auseinanderzusetzen. Für das Ausstellungsprojekt konnte Kurator Andreas Pitz über 50 Künstlerinnen und Künstler, darunter so renommierte wie Klaus Staeck, Rosemarie  Trockel oder Tomi Ungerer, gewinnen, die in ihren Arbeiten mit unterschiedlichsten Ausdrucksformen und Techniken das Thema darstellen.

In acht Städten Deutschlands unterwegs

Die Wanderausstellung wird in den Jahren 2018 und 2019 an insgesamt acht Orten präsentiert: Nach Ihrer erfolgreichen Präsentation in Hessen, Niedersachsen, Sachsen und Baden-Württemberg macht sie auch Station beim Kirchentag in Dortmund. Im Anschluss geht die Ausstellung weiter auf Wanderschaft nach Berlin, Hannover und Osthofen.

Weitere Informationen zur Ausstellung und allen beteiligten Künstlerinnen und Künstlern finden Sie unter:

https://kunst-trotzt-ausgrenzung.de/
https://kunst-trotzt-ausgrenzung.de/beteiligte-kuenstler/

Das Projekt „Vielfalt gestalten - Ausgrenzung widerstehen“

Das Modellprojekt „Vielfalt gestalten - Ausgrenzung widerstehen: Diakonie in der postmigrantischen Gesellschaft“ setzt sich mit dem Thema gesellschaftlicher Ausgrenzung auseinander, die sowohl Menschen mit Migrationshintergrund, als auch von Armut betroffene Menschen, Menschen mit Behinderung oder Langzeitarbeitslose betrifft. Hauptziel des Projektes ist die Prävention und Bekämpfung menschenfeindlicher Haltungen, die nicht nur in der Gesamtgesellschaft, sondern auch innerhalb kirchlicher und diakonischer Strukturen vorhanden sind. Neben der Wanderausstellung werden im Projekt verschiedene Fort- und Weiterbildungsangebote für Haupt- und Ehrenamtliche entwickelt, die zur Auseinandersetzung mit menschenfeindlichen Positionen anregen, um damit zivilgesellschaftliche Strukturen in Diakonie und Gesellschaft zu stärken und den sozialen Zusammenhalt zu fördern.

Weitere Informationen zum Projekt