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Kurz vorgestellt: „Galerie der verlorenen Heimat“

Zahlreiche Schicksale von Menschen in dem brandenburgischen Ort Wittstock haben in irgendeiner Form mit Mobilität und Ortswechseln zu tun. Die Ursachen reichen von Schule und Studium bis hin zu Flucht und Vertreibung. Die Geschichten dahinter sind von dem Journalisten und Autor Gerhard Richter in der „Galerie der verlorenen Heimat“ dokumentiert worden.

Screenshot der Website www.galerie-der-verlorenen-heimat.de

Bei verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen war Richter mit seiner Schreibmaschine vertreten und nahm die Lebensgeschichten ganz verschiedener Menschen auf. So berichtet Helmut (Jahrgang 1934) davon, wie er das Kriegsende in Wittstock erlebte. Vor dem Einmarsch der Roten Armee wurde er dabei auch Zeuge eines der sog. Todesmärsche von KZ -Häftlingen. Sabine wiederum spricht von ihrer neuen Heimat in Barcelona und wie sie dort ankam, ohne ein Wort Spanisch zu können.

Zwei große Ausstellungen mit den Geschichten haben schon stattgefunden und nun sind einige der Geschichten unter www.galerie-der-verlorenen-heimat.de nachzulesen. Das Projekt geht auf eine Initiative des Aktionsbündnisses „Wittstock bekennt Farbe“ zurück.

Realisiert wurde die „Galerie der verlorenen Heimat“ von der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Wittstock im Rahmen der lokalen Partnerschaft für Demokratie Landkreis Ostprignitz-Ruppin und aus Mittel von „Demokratie leben!“ gefördert.