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Stadt Weimar

Kontaktdaten

Stadt Weimar
Schwanseestr. 17
99423 Weimar
Tel: 03643-762945

dezernatfinanzen-ordnung-bauen(at)stadtweimar.de
http://stadt.weimar.de/stadtverwaltung/tolerantes-weimar/

Fördergebiet

Stadt Weimar

Größe des Fördergebiets

84,46 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

63.315

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Antiziganismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Stärkung der Willkommenskultur

    Ziele und Handlungskonzept

    Mit der Partnerschaft für Demokratie wird seit 2015 die gesellschaftliche und soziokulturelle Beteiligung für Jugendliche und Kinder in Weimar vorangetrieben.

    Weimar ist ein Ort, der immer wieder von Rechtsextremen aufgesucht wird. Seit Jahren versucht die extreme Rechte, den so genannten „Gedenkmarsch“ zu etablieren. Das breit aufgestellte „Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar“ tritt dem seit vielen Jahren erfolgreich entgegen.

    Das multikulturelle Flair der Weimarer Innenstadt, welches durch Touristinnen und Touristen, Studierende und eine liberale Stadtgesellschaft getragen wird, kehrt sich in den Außenbezirken teilweise um. Diese Stadtteile mit Problemcharakter werden gezielt gefördert. Die durchgeführten Projekte beinhalten Konzepte mit Elementen der Demokratiebildung, Netzwerkstärkung, das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft, den Abbau von Vorurteilen und vieles mehr.

    Besonders hervorzuheben ist das Weimarer Jugendforum. Seit 2016 hat sich unter dem Motto „Kohle für coole Ideen – Von dir gemacht, für alle gedacht“ erfolgreich ein Konzept etabliert, bei dem die Jugendlichen eigene Projektideen entwickeln und diese umsetzen.

    Im Bereich Förderung der Willkommenskultur werden zahlreiche Maßnahmen durchgeführt. Erwähnenswert ist vor allem das Projekt „openpavillon“ vom Other Music e. V. aus dem Jahr 2017. Hier haben Menschengruppen mit den unterschiedlichsten sozialen, kulturellen, religiösen, ethnischen und geschlechtlichen Herkünften gemeinsam einen nachhaltigen Ort erschaffen und erprobt, wie Empowerment und Zusammenleben funktionieren kann. Der „openpavillon“ ist nun zu einem öffentlichen Raum für Projekte, Aufführungen, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen geworden.

    Wichtige Akteurinnen und Akteure sind bereits durch den Begleitausschuss aktiv in die Arbeit der Partnerschaft für Demokratie eingebunden, wie beispielsweise das Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar, Kirche oder Träger der Jugendhilfe. 2016 konnten zusätzlich die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Weimar sowie ein Vertreter aus dem Bereich LGBTIQ gewonnen werden.