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Stadt Weimar

Fördergebiet

Stadt Weimar

Größe des Fördergebiets

84,46 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

63.315

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Antiziganismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Stärkung der Willkommenskultur

    Ziele und Handlungskonzept

    Die Stadt Weimar steht in einer besonderen Verantwortung, gerade mit Blick auf die janusköpfige Vergangenheit der Stadt, die vom Geist des Humanismus genauso geprägt ist wie von den Schrecken und den Verbrechen des nationalsozialistischen Terrors. Auch heute noch ist Weimar ein ausgesuchter Ort von Rechtsextremen. Seit Jahren versucht die extreme Rechte, in Weimar den so genannten „Gedenkmarsch“ zu etablieren. Das breit aufgestellte Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar tritt dem seit vielen Jahren erfolgreich entgegen.

    Im Rahmen der Vorgängerprogramme von „Demokratie leben!“ wurde 2007 in Weimar ein Lokaler Aktionsplan etabliert. Im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie soll die gesellschaftliche und soziokulturelle Beteiligung für Jugendliche und Kinder weiter vorangetrieben werden. Mit dem „Schulübergreifenden Projekttag“ hat sich ein erfolgreiches und nachhaltiges Beteiligungs- und Demokratieprojekt von Schülerinnen und Schülern für Schülerinnen und Schüler in Weimar etabliert.

    Im Fokus des Lokalen Aktionsplans steht weiterhin die Stärkung einer gelebten Willkommenskultur.

    Schließlich bildet die Integration der Stadtteile mit einem hohen Anteil von Menschen mit sozialen Problemlagen einen zentralen Schwerpunkt. Hierfür werden gezielt Projekte unterstützt, die an diese Problemlagen anknüpfen und dabei Strukturen und Netzwerke entwickeln.

    Eine gute Einbindung der Zivilgesellschaft gelingt durch deren Vertretung im Begleitausschuss. Dieser setzt sich neben Vertreterinnen und Vertretern aus der Verwaltung und dem Stadtrat auch aus Vertreterinnen und Vertretern der Jugendhilfe, des Bürgerbündnisses gegen Rechtsextremismus, der Studierenden sowie der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora zusammen.

    Träger der Koordinierungs- und Fachstelle ist die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar – ein anerkannter Träger im Bereich der internationalen Jugendbildung mit langjähriger Erfahrung im Bereich der politischen Bildungsarbeit.