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Stadt Jena

Kontaktdaten

Stadt Jena
Am Anger 15
07743 Jena
Tel: 03641 492730

info(at)jena.de
http://lap-jena.blogspot.de/

Fördergebiet

Stadt Jena

Größe des Fördergebiets

114,29 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

105.282

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Schulische und soziale Integration von Zuziehenden aus dem Asyl- und Fluchtbereich

Ziele und Handlungskonzept

„Sie kamen von hier“ war der Titel einer Tagung des Runden Tisches für Demokratie der Stadt Jena, die im Oktober 2012 stattfand. Thema waren die Geschehnisse und Versäumnisse im Umgang mit der Neonaziszene in den 90er Jahren. Jena steht hier in einer besonderen Verantwortung und den Menschen der Stadt gelingt es zunehmend aufgrund zahlreicher engagierter Akteurinnen und Akteure, sich dieser zu stellen. Bereits im Jahr 2000 wurde mit dem Runden Tisch für Demokratie ein institutioneller Rahmen für das Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Intoleranz geschaffen, in dem eine Verständigung zwischen Zivilgesellschaft und den städtischen sowie staatlichen Institutionen stattfindet. Die versammelten Akteurinnen und Akteure haben ein Jahr später das Jenaer Stadtprogramm beschlossen, welches durch KoKont Jena - Koordinierungsstelle des Jenaer Stadtprogramms und Kontaktbüro des Runden Tisches für Demokratie begleitet wird.

Die Lokale Partnerschaft für Demokratie möchte als eines der wichtigsten Vorhaben gerade bei jungen Menschen ein Bewusstsein für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit stärken

Deshalb verfolgt die Partnerschaft für Demokratie zum einem das Ziel, dass Schülerinnen und Schüler an den Jenaer Schulen ihre Schule als demokratische Gemeinschaft erfahren, die sie mitgestalten können.  Zum anderen sollen soziokulturelle Prozesse bzw. Veranstaltungen mit politischem Anspruch im Sinne des Jenaer Stadtprogrammes gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Intoleranz gestärkt werden, damit junge Menschen demokratische Formen finden, sich gesellschaftlich zu artikulieren und aktiv teilzuhaben.

Der Begleitausschuss besteht aus 17 stimmberechtigten und zwei beratenden Mitgliedern. Von den Stimmberechtigten sind 7 Mitglieder dem Bereich des bürgerschaftlichen Engagements zuzurechnen, 6 Mitglieder zu Schule und Hochschule, 2 zu Vereinen bzw. freien Trägern der Jugendhilfe und jeweils ein Mitglied der öffentlichen Verwaltung und Politik.