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Stadt Erfurt

Kontaktdaten

Stadt Erfurt
Fischmarkt 1
99084 Erfurt
Tel: 03616 551703
stadtverwaltung(at)erfurt.de
www.lap-erfurt.de

Fördergebiet

Erfurt

Größe des Fördergebiets

269,1 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

205.112

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Asylsuchende und Flüchtlinge

Ziele und Handlungskonzept

In Erfurt stoßen menschenverachtende Einstellungen und rechtskonservative Erklärungsmuster zunehmend in der „Mitte der Gesellschaft“ auf Zustimmung. Besonders wird eine ablehnende Haltung gegenüber Asylbewerberinnen und Asylbewerbern, Sinti und Roma sowie Langzeitarbeitslosen offen zur Schau getragen - bei Infoveranstaltungen zu Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete,   Aufmärschen von Nazis, rechten Hooligans oder von ThüGida organisierten Kundgebungen. Eine kleine, aber sehr aktive rechtsextreme Szene schafft Angsträume durch Übergriffe und Straftaten gegenüber Andersdenkenden/-aussehenden. Demgegenüber steht eine aktive Zivilgesellschaft und auch die Stadt Erfurt positioniert sich seit vielen Jahren für Demokratie und Vielfalt – gegen Rechtsextremismus. Der Erfurter Lokale Aktionsplan nahm 2012 seine Arbeit auf und wird durch das Thüringer Landesprogramm „Denk bunt“ sowie durch die Kommune gefördert, seit 2015 durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“.      

Leitziele der Partnerschaft für Demokratie Erfurt:

  • Zivilgesellschaft sowie Netzwerkbildung unter den relevanten Akteurinnen und Akteuren in der Erfurter Stadtgesellschaft sind gestärkt
  • Ein Konzept für gelebte Partizipation und Teilhabe der Stadtgesellschaft auf den Grundlagen der Menschenrechtsbildung und Demokratie existiert
  • Eine Willkommens- und Anerkennungskultur entwickelt sich, Interkulturalität und Interreligiösität sind gestärkt
  • Die Mehrheit der Stadtbevölkerung verfügt über ein ausgeprägtes Toleranzverständnis gegenüber vielfältigen Kulturen und Lebensentwürfen.

Um dies zu erreichen, soll das bestehende Netzwerk aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft verstetigt und für weitere Aktive geöffnet werden, z.B. durch zweimal jährlich stattfindende Demokratiekonferenzen, die Beteiligung an stadt(teil)bezogenen Netzwerken/Aktionen sowie eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit.

Die Ansiedlung der externen Koordinierungs- und Fachstelle bei dem Verein Freies Radio Erfurt e. V., einem nichtkommerziellem Lokalradio sowie anerkanntem Träger der Jugendarbeit, bietet dafür optimale Voraussetzungen. Die externe Koordinierungsstelle arbeitet dabei sehr eng mit dem Begleitausschuss zusammen.