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Saale-Holzland-Kreis

Kontaktdaten

Landratsamt Saale-Holzland-Kreis
Im Schloss
07607 Eisenberg
Tel: 03669 170432

ja(at)lrashk.thueringen.de
http://www.saaleholzlandkreis.de/

Fördergebiet

Saale-Holzland-Kreis

Größe des Fördergebiets

817 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

84.001

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Interkulturelle Sensibilisierung, Perspektiventwicklung, Begegnung, Initiativförderung gegenüber Ideologien der Ungleichwertigkeit, Diskriminierung, Herabwürdigung

Ziele und Handlungskonzept

Der bisherige Lokalen Aktionsplan (LAP) im Saale-Holzland-Kreis in Ostthüringen ist ein Netzwerk von Projekten, von Aktivitäten und Akteuren, und bietet Beteiligung, Informationen und Ressourcen zur Demokratiestärkung an. Die integrierte Strategie wird im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ zu einer Partnerschaft für Demokratie ausgebaut.

Zentraler, gleichheits- und menschenrechtsorientierter Leitgedanke ist seit Beginn des Netzwerkaufbaus im Jahr 2007: „Wir wollen, dass der Saale-Holzland-Kreis eine weltoffene Region bleibt, in der das Verständnis für gemeinsame demokratische Grundwerte, Toleranz und kulturelle Vielfalt in besonderem Maße positiv bestärkt werden.“ Strukturentwicklung als grundlegender Ansatz wird künftig gezielt mit Regionalisierung und Dezentralisierung fortgeführt. Damit wird dem Charakter und den Strukturdefiziten eines ländlichen, zersiedelten Flächenkreises Rechnung getragen. Erprobt werden Demokratiewerkstätten in Form von Lokalen Akteursrunden: Vor Ort werden Problemlagen erörtert, Handlungsansätze geplant und direkt über Projekte im Aktionsfonds entschieden.

Beratung und Begleitung leistet die Fach- und Koordinierungsstelle, angesiedelt bei Bildungswerk BLITZ e. V. Federführendes Amt der kommunalen Ebene ist das Jugendamt. Der Begleitausschuss setzt mit jährlich fortgeschriebenen Rahmenplanungen die Schwerpunkte.

Spezifische Anforderungen für die Arbeit vor Ort folgen u. a. aus der starken Verankerung von Strukturen der extremen Rechten in der Region Jena-Kahla. Ein weiterer zentraler Bezugspunkt ist die Kreisstadt Eisenberg als Standort der Thüringer Landeserstaufnahmestelle für Asylbewerber/-innen. Mit dem gemeinwesenorientierten Projekt „Demokratieladen“ und dem „Cafe International“ als Begegnungsort für Geflüchtete und Bürger/-innen vor Ort werden nachhaltige Schnittstellen ausgebaut.  

Die Strategie der Partnerschaft für Demokratie ist besonders auf die Förderung von kooperativen Handlungs- und Kommunikationsstrukturen orientiert.