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Landkreis Weimarer Land

Kontaktdaten

Landratsamt Weimarer Land
Bahnhofstraße 28
99510 Apolda
Tel.: 03644 540200
post.landraetin(at)wl.thueringen.de
http://lap.apolda.de/

Fördergebiet

Landkreis Weimarer Land

Größe des Fördergebiets

803,03 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

81.704

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Linke Militanz
  • Sonstige

 

 

Ziele und Handlungskonzept

Das Weimarer Land ist ein strukturschwacher ländlich geprägter Kreis, der von wirtschaftlich stärkeren Kommunen umgeben ist und in dem mit der Debatte um Flucht und Asyl auch die Fremdenfeindlichkeit massiv gestiegen ist. Den wachsenden menschenfeindlichen Gruppen stehen einzelne Bündnisse und das Netzwerk Buntes Weimarer Land gegenüber. Auch die Stadtverwaltung der Kreisstadt Apolda bekennt sich regelmäßig gegen Rassismus. Die Kommune ist Mitglied der „European Coalition of Cities against Racism“ und wurde ab 2011 im Rahmen des Programms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN gefördert.

Ziel der Partnerschaft für Demokratie ist es vor allem, einzelne deutungsmächtige Akteure für einen breiten Diskurs zur aktuellen gesellschaftlichen Lage zu gewinnen. Politik, Verwaltung und Bevölkerung sollen langfristig erfahren und lernen, dass demokratischer Dialog auszuhalten sein muss, um freiheitliche Werte erhalten zu können. Im ersten Schritt wurden und werden punktuell im Landkreis Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausgebildet, die Aktionen initiieren und begleiten. Sie fungieren als regionale identifikationsstiftende Personen, die den Diskurs vor Ort maßgeblich mitbestimmen sollen. Dazu ist es dienlich, dass im Begleitausschuss viele Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung und Politik teilhaben, um entsprechende Anbahnungen vorzubereiten.

Für die lokalen Aktionen werden niedrigschwellige und breite Formen eines öffentlichen Dialoges genutzt, wie beispielsweise Kunstausstellungen, Film und Fotografie, die Begegnung und Sensibilisierung in Bezug auf Rassismus erzeugen sollen. Angeknüpft wird dabei an den Integrationspreis, die Internationale Woche gegen Rassismus und die Interkulturellen Wochen. Ziel ist es so, Öffentlichkeit zu erzeugen und so Politik, Verwaltung und die Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch kommen zu lassen.