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Landkreis Hildburghausen

Kontaktdaten

Landratsamt Hildburghausen, Jugend und Sozialamt
Wiesenstraße 18
98646 Hildburghausen
Tel: 03685 445381

Schellenberger(at)hbz-hildburghausen.de
www.landkreis-hildburghausen.de/index.phtml?NavID=328.377&La=1ttp

Fördergebiet

Landkreis Hildburghausen

Größe des Fördergebiets

937,38 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

65.032

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Maßnahmen im Rahmen einer guten Nachbarschaftlichkeit mit Asylsuchenden und Flüchtlingen

Ziele und Handlungskonzept

Der Landkreis Hildburghausen ist ein „Flächenlandkreis“ im südlichsten Teil Thüringens.

Eine aktive Rechte mobilisiert hier vielerorts gegen die Unterbringung und Unterstützung von Zuwanderinnen und Zuwanderern sowie Flüchtlingen, organisiert Konzerte, Demonstrationen, kaufte im Frühjahr eine Immobilie als Stützpunkt und ist in modernen Medien präsent.

Die „Partnerschaft für Demokratie“ in Hildburghausen ist hervorgegangen aus dem „Lokalen Aktionsplan“ für Hildburghausen im Rahmen des Thüringer Landesprogramms für Demokratie-, Toleranz und Weltoffenheit. Seit Januar 2015 leitet ein bestehender Begleitausschuss von 16 Mitgliedern mit Vertreterinnen und Vertretern weiter Teile der Zivilgesellschaft und des öffentlichen Lebens die Ausrichtung der Partnerschaft für den Landkreis Hildburghausen. Die Zielstellungen für den Landkreis für 2015 sind:

  • Vernetzung lokaler Akteure und Ausbau des bürgerlichen Engagements
    Die Einbindung vieler verschiedener zivilgesellschaftlicher Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und deren Verbindung zu einem Netzwerk. Jugendliche und ehrenamtlich Engagierte sind hier ebenso willkommen wie bisher unbeteiligte demokratische Kräfte.
  • Flächendeckende Entwicklung eines Demokratieverständnisses
    Insbesondere die „Eroberung“ des ländlichen Raumes durch Einbindung von Feuerwehren, Sport- und Musikvereinen für die erfolgreiche Verbreitung des Demokratiegedankens in alle Orte des Landkreises und darüber hinaus.
  • Gegen Ausgrenzung und Diskriminierung und (Rechts-) Extremismus
    Rassismus, Extremismus, Gewalt, Ausgrenzung und sonstige gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit haben im Landkreis nichts zu suchen. Engagement gegen (Rechts-) Extremismus und für ein Lebensumfeld ohne „Angsträume“.
  • Unterstützung einer „Willkommenskultur“ für Zuwanderer und Flüchtlinge
    Respekt und Wertschätzung aller Menschen, Chancengleichheit und Gleichwertigkeit bestimmen das Handeln. Notleidende werden solidarisch unterstützt und sind im Landkreis willkommen. Ängste vor „Fremden/m“ sollen abgebaut und der Boden für Akzeptanz und Hilfsbereitschaft geebnet werden.

Ein weiteres Aufgabenfeld für die Partnerschaft stellt der Aufbau eines funktionierenden Jugendfonds dar. Unter Einbeziehung der Jugendlichen bis 27 Jahre möchten wir Ideen einer (auch politischen) Beteiligung entwickeln und umsetzen.