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Ilm-Kreis

Kontaktdaten

Ilm-Kreis
Ritterstraße 14
99310 Arnstadt
Tel: 03628 738101
blr(at)ilm-kreis.de

 www.lap-ilmkreis.de

Fördergebiet

Ilm-Kreis

Größe des Fördergebiets

843 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

108.958

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Herausforderungen im Rahmen einer guten Nachbarschaftlichkeit mit Asylsuchenden und Flüchtlingen

 

 

Ziele und Handlungskonzept

Der Ilm-Kreis liegt zentral in Thüringen und ist ein Flächenlandkreis; er ist sehr ländlich geprägt. Zudem ist er relativ groß, das heißt es gibt lange Wege, zum Beispiel zu Ämtern und anderen Institutionen. Die beiden zentralen und größten Städte sind Ilmenau und Arnstadt. Ilmenau ist hierbei internationaler und offener aufgestellt, als das in Arnstadt der Fall ist, da Ilmenau durch die Technische Universität und ihre internationalen Studierenden bereits eine größere Erfahrung im interkulturellen Zusammenleben aufweisen kann. Aber auch hier gibt es gegenüber fremd erscheinenden Menschen Vorbehalte, Ablehnung und auch Diskriminierung.

Die Lokale Partnerschaft für Demokratie existiert hier schon seit den Vorgängerprogrammen als Lokaler Aktionsplan und etabliert Strukturen ebenso, wie sie auf bereits existierende Netzwerke u.ä. zurückgreift (bspw. Bürgerbündnisse gegen rechts). Die Arbeit der Partnerschaft knüpft an Bestehendes nahtlos an und führt die funktionierenden Initiativen mit neuen und alten Akteurinnen und Akteure fort.

Die Lokale Partnerschaft für Demokratie will im Förderzeitraum alle Menschen in ihrem Einzugsgebiet erreichen und ein solidarisches und demokratisches Miteinander fördern. Auf bestehende Probleme soll aufmerksam gemacht werden und gleichzeitig gemeinsam an Lösungen gearbeitet werden. Daher wird bei allen Projekten der Versuch gemacht, generationsübergreifend alle Menschen vor Ort, unabhängig zum Beispiel vom Aufenthaltsstatus, in die Initiativen und Aktionen einzubinden. Es soll vor allem mit gruppenübergreifenden Willkommensinitiativen ein Handlungskonzept entwickelt werden, das von vornherein „all-inclusive“ arbeitet, das heißt alle sollen in die öffentliche Teilhabe eingebunden werden.

Der Jugendfonds konnte bisher noch nicht an einen erfahrenen Träger geben werden, die weiteren Fonds, sowie die Koordinierungs- und Fachstelle sind schon seit den Vorgängerprogrammen an Fachträger angebunden.