Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Eisenach und Wutha-Farnroda

Kontaktdaten

Stadtverwaltung Eisenach
Markt 2
99817  Eisenach
Tel: 03691 670160
gleichstellung(at)eisenach.de
http://www.eisenach.de/

Fördergebiet

Eisenach und Wutha-Farnroda

Größe des Fördergebiets

138 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

48.413

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Aufklärung über die Situation von Flüchtlingen
  • Sensibilisierung für die Lebenslagen von Menschen mit Migrationshintergrund
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung

 

 

Ziele und Handlungskonzept

Die kreisfreie Stadt Eisenach und die Gemeinde Wutha-Farnroda im Wartburgkreis sind benachbarte Kommunen. Eisenach ist eine weltoffene Industrie- und Kulturstadt inmitten einer Naturlandschaft. Wutha-Farnroda ist Gewerbestandort mit eher ländlich geprägten Ortsteilen. Hier gibt es ein Wohngebiet mit einem hohen Migrantinnen- und Migrantenanteil. Es besteht eine rechtsextreme Szene.

Seit 2007 wird der Lokale Aktionsplan „Vielfalt tut gut“ (LAP) durch Programme vom BMFSFJ und Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport gefördert, um demokratisches, bürgerschaftliches Engagement zu stärken. Verschiedene Netzwerke entstanden, das Bündnis gegen Rechtsextremismus Eisenach (BgR) weiter entwickelt.

Die lokale Partnerschaft für Demokratie knüpft mit diesen Leitzielen direkt an den LAP an:
1.    In Eisenach/Wutha-Farnroda werden vielfältige, unterschiedliche Kulturen und Formen des Zusammenlebens akzeptiert und toleriert.
2.    Bürgerschaftliches Engagement, Beteiligung und Zivilcourage sind in Stadt-, Gemeinde - und Ortsteilen gestärkt. Einwohnerinnen und Einwohner kennen ihre demokratischen Rechte und nehmen sie wahr.
3.    Die Einwohnerinnen und Einwohner sind für die Themen Toleranz, Demokratie und Vielfalt sensibilisiert.

Netzwerke/BgR arbeiten kontinuierlich (Jahresplan) und sind im Begleitausschuss vertreten. Über die Situation von Flüchtlingen wird aufgeklärt und sensibilisiert. Diskriminierung und menschenverachtenden Meinungen/Handlungen wird aktiv entgegengewirkt. Beteiligung hat einen hohen Stellenwert, d. h. Zielgruppen, Akteurinnen und Akteure sowie Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wirtschaft werden von Anfang an in die Planung, Konzeption, Organisation und Durchführung von Projekten/Aktionen einbezogen.

Die Entwicklung des Jugendforums unter Beteiligung von Jugendlichen ist derzeit eine Schwerpunktaufgabe und wurde dem Stadtjugendring Eisenach e. V. übertragen. Dort sind auch die Koordinierungs- und Fachstelle, der Jugendfonds und der Aktionsfonds für Kleinprojekte angebunden.