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Stadt Merseburg

Kontaktdaten

Jugend- und Sportamt der Stadt Merseburg
Lauchstädter Str. 1-3
06217 Merseburg
Tel: 03461 445633
info(at)merseburg-engagiert.de
www.merseburg-engagiert.de

Fördergebiet

Stadt Merseburg

Größe des Fördergebiets

54,71 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

36.564

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Arbeit zum Thema Flucht u. Asyl

Ziele und Handlungskonzept

Die Stadt Merseburg ist eine kreisangehörige Hochschulstadt im Süden Sachsen-Anhalts. Der hohe Altersdurchschnitt, die voneinander abgegrenzten Stadtteile, finanzielle Einschränkungen im Sozialbereich verbunden mit hohen Zuzugsraten von Migranteninnen und Migranten wirken sich auf das gesamtgesellschaftliche Klima aus. Bis 2017 wurden Projekte zur Demokratieförderung über die Partnerschaft für Demokratie Saalekreis gefördert. Mit der neugegründeten Partnerschaft für Demokratie kann nun zielgenau und bedarfsgerecht auf Herausforderungen im Stadtgebiet eingegangen werden.

Ziel ist die gemeinsame Entwicklung von Strategien, um eine demokratische Alltagskultur zu leben. Dabei soll die sozialräumliche Entwicklung mit ansässigen Vereinen und Verbänden priorisiert werden, um gezielt auf in den Stadtteilen relevante Themen einzugehen. Darüber hinaus soll es eine engere Vernetzung mit den lokalen Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen, überregionalen Trägern und anderen Partnerschaften für Demokratie in Sachsen-Anhalt geben, um deren Expertise in die Zielerreichung einzubeziehen.

Träger der externen Koordinierungs- und Fachstelle ist die AWO SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft gGmbH, welche auch die Partnerschaft für Demokratie Saalekreis verantwortet. Der Begleitausschuss wurde für den Gesamtförderzeitraum berufen, um eine nachhaltige Strategiesicherung zu ermöglichen. Mitglieder sind unter anderem der Oberbürgermeister der Stadt, Stadträte, überregionale Träger und lokale Akteurinnen und Akteure wie das Mehrgenerationenhaus und die Muslimische Gemeinde. Das Jugendforum soll in Form eines Kinder- und Jugendparlaments institutionalisiert werden.