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Stadt Magdeburg

Kontaktdaten

Landeshauptstadt Magdeburg
Wilhelm-Höpfner-Ring 1
39104 Magdeburg
Tel: 0391 5403181

jugendamt(at)magdeburg.de
www.miteinander-ev.de/index.php?page=96

Fördergebiet

Landeshauptstadt Magdeburg

Größe des Fördergebiets

201,84 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

233.669

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Feindlichkeit gegenüber Flüchtlingen und Migranten
  • Rassismus
  • Andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung
  • Förderung von Zivilcourage

Ziele und Handlungskonzept

Wie andere Kommunen hat auch Magdeburg ein Problem mit Rechtsextremismus und Rassismus. Seit Ende der 1990er Jahre engagieren sich verschiedene Akteure, um diesen Problemen zu begegnen. So wurde 1997 das „Bündnis gegen Rechts“ gegründet, das seitdem verschiedene demokratische Institutionen, Organisationen, Zusammenschlüsse aber auch Einzelpersonen zusammenbringt. Aus diesen Vernetzungsstrukturen heraus ist die Initiative entstanden, einen Lokalen Aktionsplan für die Landeshauptstadt zu entwickeln. Seit September 2007 wurde mit Hilfe der Förderprogramme des Bundesfamilienministeriums daran gearbeitet, Projekte zu entwickeln und Aktivitäten zu bündeln. Zur Koordinierung der Aktivitäten und Vernetzung der Beteiligten wurde eine Netzwerkstelle Demokratisches Magdeburg eingerichtet, die jetzt als Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie arbeitet.

Der Beginn des neuen Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wurde von den beteiligten Akteuren genutzt, den Begleitausschuss neu aufzustellen und zu erweitern, das Erreichte zu reflektieren und intensiv eine strategische Neuausrichtung zu diskutieren.

Die bisherigen Leitziele, die seit 2007 immer wieder bestätigt wurden und so unverändert blieben, bleiben weiterhin handlungsleitend.

  1. Stärkung der demokratischen und politischen Kultur zur Prävention von Rechtsextremismus und Rassismus
  2. Förderung des interkulturellen Dialogs
  3. Förderung von Zivilcourage und zivilgesellschaftlicher Meinungsäußerung

Das Jugendforum wurde bewusst beim StadtJugendRing e. V. angesiedelt, weil er als wichtige Schnittstelle innerhalb der Trägerlandschaft der Jugendhilfe agiert und enge Kontakte mit den jungen Menschen in der Stadt hat.

Mit der jahrelangen Arbeit wurden enge Vernetzungsstrukturen zwischen Akteuren aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft entwickelt. Wie tragfähig sie sind, lässt sich jährlich im Januar bei der „Meile der Demokratie“ beobachten. Ursprünglich als Protestform gegen den jährlichen Naziaufmarsch entwickelt, macht sie als Aktionstag mit über 150 beteiligten Akteuren deutlich, wie viele Menschen und Strukturen sich in Magdeburg aktiv für Demokratie einsetzen.

Bewusst angelehnt an die Stadtmarketingkampagne der Landeshauptstadt wurde der Slogan „otto lebt Demokratie“ entwickelt, um alle Aktivitäten im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie und im Themenfeld sichtbarer zu machen. Dieses Label soll so zeigen, dass sich die verschiedensten Akteure innerhalb der Stadt unter diesem übergreifenden Ziel wiederfinden und gemeinsam agieren, um es in allen Bereichen umzusetzen.