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Stadt Burg und angrenzende Ortschaften im Landkreis Jerichower Land

Kontaktdaten

Stadt Burg
In der Alten Kaserne 2
39288 Burg
Tel: 03921 921305

burg(at)stadt-burg.de
http://www.stadt-burg.de/cms/demokratie-leben.html

Fördergebiet

Stadt Burg und angrenzende Ortschaften im Landkreis Jerichower Land

Größe des Fördergebiets

159 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

24.637

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Förderung der Anerkennung vielfältiger Lebensformen (Diversity-Orientierung)
  • Verbesserung der soziokulturellen Integration

    Ziele und Handlungskonzept

    Aufbauend auf die bereits seit 2007 vorhandenen und über Jahre weiter entwickelten formulierten Zielstellungen des lokalen Aktionsplanes (gefördert in den früheren Bundesprogrammen „Vielfalt tut gut“ und TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN) sollen diese Formen von lokalen bzw. regionalen in- Partnerschaften für Demokratie – Burg(er)leben! – im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie konzeptionell fortgesetzt und weiterentwickelt werden.

    Insbesondere ist hier das Projekt „Stand up“ – Boxen für ein gewaltfreies Miteinander, welches bereits einen Unternehmer aus Burg für eine Partnerschaft gewinnen konnte, weiter zu entwickeln und zu vertiefen. Das vorhandene Leitziel: „Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche leben friedlich und in gegenseitiger Wertschätzung in einer demokratischen Welt zusammen“ soll weiter umgesetzt werden. Dazu gehören vor allem die Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung für gesellschaftliche Probleme und Konflikte, die Motivierung und Mobilisierung von bürgerlichen Engagement und Zivilcourage und die Schaffung von Orten, an denen interkultureller Dialog und Vielfalt als Bereicherung gelebt werden.

    Erstmalig ist die Fach- und Koordinierungsstelle bei der Stadt Burg eingerichtet. Die Vergabe der Mittel erfolgt nach Beschluss des Begleitausschusses, welcher zu 2/3 aus Mitgliedern der Zivilgesellschaft besteht. Das seit 2006 vorhandende Kinder- und Jugendforum soll im Herbst neu gewählt werden und für den Jugendfond die Empfehlung für den Begleitausschuss, hinsichtlich der Projektbewilligung geben.

    Am Rande der Stadt befindet sich eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge, völlig isoliert vom Stadtkern. Es zeichnet sich ein hoher Integrationsbedarf ab. Etabliert haben sich seit 2007 die jährlich stadtfindende interkulturelle Woche und hier insbesondere das Begegnungsfest in der Innenstadt. Hier sollen insbesondere mit der Gemeinschaftsunterkunft und der DRK Migrationsberatungsstelle neue Partnerschaften begründet werden.