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Landkreis Stendal ohne das Gebiet der Einheitsgemeinde Hansestadt Stendal

Kontaktdaten

Landkreis Stendal
Hospitalstraße 1-2
39576 Hansestadt Stendal
Tel: 03931 607040
kreisverwaltung(at)landkreis-stendal.de
www.demokratie-stendal.de

Fördergebiet

Landkreis Stendal ohne das Gebiet der Einheitsgemeinde Hansestadt Stendal

Größe des Fördergebiets

2.423 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

115.471

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Im Landkreis Stendal agieren rechtsextreme Kameradschaften sowie autonome Nationalisten. Rechtspopulistische Einstellungen werden bis in die „Mitte der Gesellschaft“ geteilt und negative Einstellungen gegenüber Geflüchteten verbreiten sich mittlerweile sogar unter Personen, die selber in Stendal Asyl oder Schutz gefunden haben.

    Allerdings ist der Landkreis Stendal als eine der am stärksten vom demografischen Wandel betroffenen Regionen Deutschlands auf Zuwanderung aus dem In- und Ausland angewiesen. Ohne diese ließen sich schon heute kein Krankenhaus und keine Hochschule mehr betreiben. Die starke Beteiligung an der Auftaktkonferenz der örtlichen Partnerschaft für Demokratie im Juni 2015 zeigte das mehrheitliche Interesse der Bevölkerung, ihre Region weltoffen und demokratisch zu gestalten. Es beteiligten sich 120 lokale Akteurinnen und Akteure und benannten folgende Leitziele zur erstmaligen Entwicklung einer integrierten Handlungsstrategie im Landkreis Stendal:

    • Stärkung von Toleranz, Anerkennung und Wertschätzung vielfältiger Lebensweisen im Landkreis und Reduzierung menschenfeindlicher und rechtsextremer Einstellungen
    • Stärkung der Wertschätzung für Demokratie sowie demokratischer Teilhabe im Landkreis
    • Berücksichtigung und Stärkung lokaler Gegebenheiten, Strukturen und Akteurinnen und Akteure bei der Umsetzung von Maßnahmen

    Der Begleitausschuss – zusammengesetzt aus Akteurinnen und Akteuren der Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik- wird aus den Ergebnissen der Auftaktkonferenz die integrierte Handlungsstrategie erarbeiten. Er wird zusammen mit dem Jugendforum das federführenden Amt – angesiedelt beim Integrationskoordinator des Landkreises Stendal sowie die Koordinierungs- und Fachstelle  - angesiedelt bei KinderStärken e. V. – An-Institut der Hochschule Magdeburg-Stendal -  bei der Umsetzung begleiten.