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Calbe, Barby, Bördeland

Kontaktdaten

Stadtverwaltung Calbe (Saale)
Markt 18
39240 Calbe (Saale)
Tel: 039291 56416
Rene.Domin(at)calbe.de
http://handinhand.jetzt/

Fördergebiet

Calbe, Barby, Bördeland

Größe des Fördergebiets

301,32 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

25.616

Themenfelder

  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Im Sommer 2015 nahm die Partnerschaft für Demokratie in der Region Calbe, Barby und Bördeland die Arbeit auf. Bereits durch die Vorgängerprogramme war sieben Jahre lang ein Lokaler Aktionsplan gefördert worden.

    Für die Arbeit der Partnerschaft für Demokratie sind vor allem folgende Herausforderungen, vor denen die Region Calbe, Barby und Bördeland steht, von Bedeutung:

    • Ein besorgniserregender Faktor ist weiterhin der demographische Wandel. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes leistet der verstärkten Abwanderung von Fachkräften Vorschub. Die sozialen Problemlagen im gesellschaftlichen Kontext tragen zu einer wahrnehmbaren Unzufriedenheit bei.
    • Der dramatische Rückgang der Wahlbeteiligung, der in der Region des Salzlandkreises schon seit Jahren unter dem Landesdurchschnitt liegt, die fehlende Teilhabe an dem wichtigen demokratischen Grundrecht fordert geradezu heraus, die Menschen wieder zu dieser Form gesellschaftlicher Mitwirkung zu motivieren.
    • Darüber hinaus ist die ländliche Prägung ausschlaggebend für den geringen Zugang - im Besonderen für sozial benachteiligte Personen und Familien - zu sozio-kulturellen Einrichtungen. Die Ursachen liegen sowohl in dem Nicht-Vorhandensein dieser vor Ort, aber auch in den geringen und kostenintensiven Nahverkehrsstrukturen.

    Unter der Federführung der Stadt Calbe beteiligt sich die Region an dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Die Programmsäule „Lokale Partnerschaften für Demokratie“ bietet dabei Möglichkeiten, Ideen für Vielfalt und Toleranz in den Gemeinden zu entwickeln und daraus resultierend vielseitige Projekte in den nächsten fünf Jahren umzusetzen. Immer stehen dabei die Förderung von Vielfalt und ein tolerantes Miteinander im Blickpunkt der Arbeit.

    Im Begleitausschuss wirken neben den Bürgermeistern Vertreter aller Generationen und gesellschaftlichen Bereiche sowie die Fachkraft der Koordinierungs- und Fachstelle Rückenwind e. V.  mit.