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Stadt Chemnitz

Kontaktdaten

Stadtverwaltung Chemnitz
Düsseldorfer Platz 1
09111 Chemnitz
Tel: 0371 4881934
koordinierungsstellelap(at)stadt-chemnitz.de
www.devito-chemnitz.de/index.htm

Fördergebiet

Stadt Chemnitz

Größe des Fördergebiets

220,08 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

244.084

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Demokratische Bildung, Partizipation von Jugendlichen und Benachteiligten, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Geschichtsrevisionismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Gewaltprävention und ideologisierte Gewalt, Prävention  und Diversity

    Ziele und Handlungskonzept

    Die Partnerschaft für Demokratie Stadt Chemnitz hat das Ziel, bestehende lokale Initiativen für Demokratie zu vernetzen und zu unterstützen. Rechtsextremen Strukturen soll mit einer gestärkten Zivilgesellschaft begegnet werden, die durch demokratische, inklusive und vielfältige Lebensweisen und interkulturelle Offenheit geprägt ist.

    Dafür kann die Stadt Chemnitz auf eine engagierte Trägerlandschaft aufbauen. In dieser befinden sich unter anderem Vereine der Sozialen Arbeit, Schulvereine, Kulturvereine und Sportvereine. Auch die Förderung privater lokaler Initiativen trägt dazu bei, neue Engagierte zu gewinnen. Grundsatz der Vernetzungsarbeit ist, dass alle Akteurinnen und Akteure in ihrem Engagement gleiche Wertschätzung und Unterstützung erfahren. Zusätzlich eingebunden sind Aktive in den Stadtteilen vor Ort, die sich zur demokratiefördernden Arbeit bekennen. Die Partnerschaft für Demokratie kooperiert dazu mit den Stadtteilmanagements.

    Neben kommunal geförderten Mikroprojekten werden Maßnahmen mit größerer Reichweite und wirksamerer öffentlicher Wahrnehmung entwickelt und durchgeführt. So entstand 2017 beispielsweise „ibug – Festival für urbane Kunst“. Das Festival steht seitdem für Beteiligung und gegen Ausgrenzung. Insgesamt 30 Vereine, Schulklassen sowie Künstlerinnen und Künstler nutzen die Gelegenheit, sich entweder mit diesem Thema vor Ort kreativ auseinanderzusetzen oder andere wichtige Themen in Bezug auf Demokratieförderung und Gewaltprävention zu platzieren. Dazu gehörten 2017 unter anderem: NSU in Chemnitz, Homosexualität und LSBTQ*, Obdachlosigkeit, Lebensziele, rechte Naziläden, politische Satire, Musikauftritte und Kunstinstallationen.

    Perspektivisch soll das kommunale Strategiekonzept noch stärker als Präventionsinstrument wahrgenommen werden. Dafür wurde eine Präventionsplattform „Kompetent für Demokratie“ erstellt. Verwaltung, Bildung, Polizei sowie Akteurinnen und Akteure der Zivilgesellschaft werden dort miteinander vernetzt, um die nachhaltige Arbeit für Demokratie zu sichern. In einer dazugehörigen Präventionsdatenbank sind unter anderem alle Angebote erfasst und übersichtlich dargestellt, die es im Bereich Demokratieförderung und Gewaltprävention in der Stadt Chemnitz gibt.

    „Kompetent für Demokratie“ wird vom Netzwerk für Kultur- und Jugendarbeit e. V. betreut, welches außerdem Träger der externen Koordinierungs- und Fachstelle sowie des Jugendforums ist.