Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Kontaktdaten

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Schloßhof 2/4
01796 Pirna
Tel: 03501 515 4006
buergerbuero.pirna(at)landratsamt-pirna.de
http://www.vielfalt-soe.de

Fördergebiet

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Größe des Fördergebiets

1.653,68 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

245.722

Themenfelder

  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Stärkung einer Willkommenskultur
  • Öffentlichkeitswirksame Projekte/Veranstaltungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit seinen ca. 245.000 Einwohnern gliedert sich in 39 Gemeinden, darunter 19 Städte und 4 große Kreisstädte.

    Rechtsextremistische Bestrebungen sind besonders in der Region Sächsische Schweiz zu verzeichnen  (z.B. NPD Mandate in Gemeinde- und Stadträten, Treffpunkte, Aktivitäten). Zur Beschreibung der Problemlage gehört zunehmend  das Thema Asyl mit steigenden Zuwanderungszahlen, dem Entstehen neuer Flüchtlingsheime und den damit verbunden Konflikten (z.B. aktuell in Freital).

    In den letzten Jahren wurde ein gut funktionierendes Netzwerk gegen (Rechts)Extremismus aufgebaut und entwickelt (Steuerungsgruppe Extremismus, AG Extremismus), dieses wird flankiert mit demokratiefördernden Projekten. Unterstützt wurde das Vorhaben durch die bisherigen Bundesprogramme „Vielfalt tut gut“ und „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ sowie das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“. Dieses Netzwerk mit einem abgestimmten Handeln von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren gilt es in der Partnerschaft für Demokratie weiter zu entwickeln und zu qualifizieren und als Gesamtstrategie im Landkreis zu verstetigen. Das Netzwerk mit seinen Verknüpfungen stellt ein Alleinstellungmerkmal unserer Partnerschaft für Demokratie dar.

    Weitere Ziele sind die Unterstützung einer Willkommenkultur, die Erhöhung der Wirksamkeit von Projekten, die weitere Sensibilisierung von Akteuren/Multiplikatoren zur aktiven Auseinandersetzung mit den Themen Extremismus und Fremdenfeindlichkeit.

    Im Kontext der Partnerschaft für Demokratie stehen zudem der Ausbau von interkulturellen Veranstaltungen mit breiter Wirksamkeit sowie das Thema Prävention im Vorschul- und Grundschulalter.

    Der Begleitausschuss ergänzt das bestehende Netzwerk und setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern des Landratsamtes, der Kommunen, von freien Trägern, Kirche, lokalen Akteuren und einer Vertreterin oder einem Vertreter des Jugendhilfeausschusses. Eine Vertreterin oder Vertreter aus dem Jugendforum gilt es noch einzubinden. Derzeit laufen Gespräche mit relevanten Trägern, die Erfahrungen mit Jugendbeteiligung haben, um mögliche Varianten zur Initiierung solch eines Forums abzustimmen.