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Landeshauptstadt Dresden

Kontaktdaten

Landeshauptstadt Dresden
Dr.-Külz-Ring 19
01067 Dresden
Tel: 0351 4882134
lhp-toleranz(at)dresden.de
www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/demokratie-respekt/Handlungsprogramm_fuer_Toleranz.php

Fördergebiet

Landeshauptstadt Dresden

Größe des Fördergebiets

328,31 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

541.030

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Seit dem 1. Juni 2015 ist Dresden Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen“. Bis Ende 2014 war Dresden Teil von TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN und wurde zuvor als „Ort der VIELFALT“ beim Vorgängerprogramm ausgezeichnet.

    Die Landeshauptstadt hat in einem partizipatorischen Prozess ein kommunales „Lokales Handlungsprogramm für Toleranz und Demokratie und gegen Extremismus entwickelt“ (LHP). Dieses wird seit dem 1. Januar 2010 umgesetzt und weiterentwickelt. An kommunalen Haushaltsmitteln werden für das LHP Toleranz jährlich mindestens 150.000 Euro zur Förderung von Toleranz und Demokratie zur Verfügung gestellt. Das Leitziel des LHP Toleranz lautet: „Demokratie, Solidarität und Toleranz sind bestimmende Werte für die Dresdnerinnen und Dresdner“.

    Mit ca. 541.000 Einwohnerinnen und Einwohnern (2015) gehört Dresden bundesweit zu den größten Städten. Die Bevölkerung wächst kontinuierlich. Bis 2025 werden voraussichtlich mehr als 579.000 Menschen in Dresden leben. Dresdens Bevölkerung hat derzeit einen Anteil von ca. 0,5% an Musliminnen und Muslimen, weniger als 5% der Bevölkerung haben keine deutsche Staatsbürgerschaft inne und nur etwa 8% der Bevölkerung gelten als Menschen mit Migrationshintergrund. Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund sowie Ausländerinnen und Ausländern ist insgesamt sehr gering. Dresden braucht jedoch Internationalität, um ein weltoffenes und tolerantes Lebensumfeld zu bieten. Die aktuellen Entwicklungen beim Thema Flucht und Migration stellen Dresden vor sehr große Herausforderungen, gerade da es auch zivilgesellschaftliche Entwicklungen (wie beispielsweise PEGIDA, Kritik der Bevölkerung an Unterbringung von Flüchtlingen) gibt, die es zu meistern gilt.

    Gemeinsam mit der externen Koordinierungs- und Fachstelle, angesiedelt bei einem erfahrenen Träger (Projektschmiede gGmbH) wird an der Umsetzung gearbeitet. Über die Fachstelle ist auch eine enge Verbindung zu „DOMINO - Jugend gestaltet“ gewährleistet, welche Kinder und Jugendliche teilweise selbst die Möglichkeit gibt, über Förderungen in diesem Bereich mitzuentscheiden (Kinder- und Jugendfonds).

    Der Begleitausschuss setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern der Kunst- und Kulturszene, Wissenschaft, der Ausländerbeauftragten sowie Jugendamt, Sozialamt, Amt für Kultur- und Denkmalschutz. Verantwortlich für die Umsetzung ist das Bürgermeisteramt, welches unmittelbar dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden untersteht.