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Saarpfalz-Kreis

Kontaktdaten

Saarpfalz-Kreis
Am Forum 1
66424 Homburg
Tel: 0684 1104811

ralf.dittgen(at)saarpfalz-kreis.de

Fördergebiet

Saarpfalz-Kreis

Größe des Fördergebiets

418,4 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

144.584

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Inklusion und Förderung des Umgangs mit Vielfalt

    Ziele und Handlungskonzept

    Seit dem Juli 2016 beteiligt sich der Saarpfalz-Kreis mit der „Partnerschaft für Demokratie“ an dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Der vorwiegend ländlich geprägte Landkreis mit seinen rund 150.000 Einwohnern ist mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. In den vergangenen Jahren kam es wiederholt in verschiedenen Kommunen zu rechtsextremen Aufmärschen. Neben den Aufmärschen aus dem organisierten Bereich, lässt sich in der jüngeren Vergangenheit in Teilen der Bevölkerung eine zunehmend kritische bis ablehnende Haltung gegenüber dem Zuzug von Flüchtlingen beobachten. Auch Straftaten mit rechtsextremem Hintergrund blieben in diesem Zusammenhang nicht aus. Gleichzeitig ist eine engagierte Unterstützung von Flüchtlingen seitens der Zivilgesellschaft zu verzeichnen.

    Der Landkreis reagiert auf die bestehenden Herausforderungen auf unterschiedlichen Ebenen. Fachveranstaltungen, Ausstellungen und Projektarbeit mit Jugendlichen zu den Themenbereichen Rechtsextremismus, Menschenverachtung und der Aufarbeitung der NS-Zeit vor Ort sind Teil des seit Jahren praktizierten Engagements. Unterstützung erfährt der Landkreis dabei vom Adolf-Bender-Zentrum, bei dem die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft des Saarpfalz-Kreises angesiedelt ist.

    Mit der „Partnerschaft für Demokratie“ soll die Bearbeitung der Themenfelder Rechtsextremismus, Muslimfeindlichkeit und Extremismus zukünftig intensiviert sowie verstetigt werden. Ebenfalls stehen die Aspekte Diversity Mainstreaming und Inklusion auf der Agenda. Zunächst wird es darum gehen, Strukturen für die Umsetzung der Partnerschaft vor Ort zu erarbeiten, lokale Akteure in die Ausgestaltung einzubinden und die Vernetzung im Landkreis zu fördern. Für das zentrale Gremium, den Begleitausschuss, konnten bereits zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure gewonnen werden. Ebenfalls sind in dem Ausschuss relevante staatliche Akteure aus unterschiedlichen Kommunen des Landkreises vertreten.