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Landeshauptstadt Saarbrücken

Kontaktdaten

Landeshauptstadt Saarbrücken
Rathaus St. Johan, Rathausplatz
66111 Saarbrücken

Tel: 06819051559
stadt(at)saarbruecken.de

http://www.saarbruecken.de/bundesprogramm_demokratie_leben

Fördergebiet

Landeshauptstadt Saarbrücken

Größe des Fördergebiets

167,07 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

179.010

Themenfelder

  • aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Zielgruppenübergreifende Maßnahmen bei der Bekämpfung von Diskriminierung
  • Maßnahmen an den Schnittstellen einzelner Diskriminierungsgründe (z. B. Migration und Behinderung, Migration und Homosexualität)

    Ziele und Handlungskonzept

    In der Landeshauptstadt Saarbrücken nehmen rechtsextreme Gruppierungen das Thema Flüchtlinge zum Anlass, um ihre menschenfeindliche Ideologie zu verbreiten. Zudem ist in Teilen der Stadtbevölkerung eine kritische bis ablehnende Haltung gegenüber Zuwanderer zu verzeichnen. Andererseits engagieren sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gegen Rechtsextremismus und unterstützen zum Beispiel Flüchtlinge.

    Im Bundesprogramm sieht die Landeshauptstadt Saarbrücken eine zusätzliche Möglichkeit, ihren Einsatz zur positiven Gestaltung von Vielfalt und gegen Menschenfeindlichkeit weiter zu intensivieren. Im Rahmen der Partnerschaft soll das zivilgesellschaftliche Engagement gefördert, ein deutliches Zeichen für Demokratie und Menschenrechte gesetzt und für Themen wie Rechtsextremismus und (Mehrfach-)Diskriminierung sensibilisiert sowie Kompetenzen im Umgang mit diesen Themen gestärkt werden.

    Für die Entwicklung und Umsetzung der Partnerschaft konnte für den sogenannten Begleitausschuss ein breites Spektrum von Akteurinnen und Akteuren gewonnen werden. Die Zusammensetzung des Ausschusses erfolgte nach Diversitätskriterien. Zudem sind Akteurinnen und Akteure aus der Antidiskriminierungsarbeit, Jugendarbeit, Wissenschaft, Kultur und Behörden im Ausschuss vertreten. Die Einbindung der Jugend in die Partnerschaft wird neben der Vertretung von Jugendlichen im Begleitausschuss über ein Jugendforum erfolgen. Die Landeshauptstadt Saarbrücken kooperiert dabei mit dem Regionalverband Saarbrücken. Es wird ein niedrigschwelliges Angebot entwickelt, bei dem Jugendliche ihre Bedürfnisse artikulieren, eigene Ideen entwickeln und Projekte umsetzen können.

    Schwerpunkt der Partnerschaft ist das Thema Menschenrechte. Ziel ist es, mittel- bis langfristig das Thema Menschenrechte in der Bildungsarbeit sowie in der Bearbeitung von aktuellen Themen zu verorten. In einem ersten Schritt wird hierfür ein Grundlagenprojekt zur Entwicklung von Konzepten und Anwendungsmöglichkeiten ausgeschrieben. Dieses dient als Basis für zukünftige Projekte. Zudem werden im Rahmen der Partnerschaft die Themen Rechtsextremismus und (Mehrfach-)Diskriminierung behandelt. Beim Thema Rechtsextremismus wird unter anderem auf die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements gesetzt. Ziel ist es, nachhaltige Strukturen – zum Beispiel in Form von Stadtteilbündnissen – zu etablieren. Der Fokus beim Thema (Mehrfach-)Diskriminierung liegt in der (Weiter-)Entwicklung von Konzepten zum Abbau von Diskriminierung, für einzelne sowie merkmalübergreifende Diskriminierung zu sensibilisieren und die diskriminierungsfreie Gestaltung von Vielfalt zu fördern.