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Stadt Lauenburg / Amt Lütau / Amt Büchen

Kontaktdaten

Stadt Lauenburg/Elbe Stadtjugendpflege
Amtsplatz 1
21481 Lauenburg/Elbe
Tel: 041535909200

info(at)lauenburg.de

http://www.demokratiepartnerschaften-im-lauenburgischen.de

Fördergebiet

Stadt Lauenburg / Amt Lütau / Amt Büchen

Größe des Fördergebiets

283,37 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

29.300

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Partizipation

    Ziele und Handlungskonzept

    Die Stadt Lauenburg hat bereits in den Vorgängerprogrammen TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN und „Vielfalt tut gut“ teilgenommen und viele Projekte in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Akteureninnen und Akteuren umgesetzt. Hierdurch existiert bereits ein etabliertes Bündnis von Menschen unterschiedlicher Organisationen und Institutionen, auf welches durch die Ansprache weiterer, bisher nicht vertretenden Akteurinnen und Akteure aufgebaut wird.

    Zusammen mit den Ämtern Büchen und Lütau hat Lauenburg einer vielschichtigen Problemlage entgegenzuwirken. Neben einer hohen Arbeitslosigkeit und geringen Bildungsabschlüssen von jungen Menschen, besteht einerseits ein großer Leerstand in Lauenburgs Innenstadt verbunden mit einem fehlendem Engagement der Eigentümerinnen und Eigenümer, andererseits sind die Ämter durch sehr ländliche Strukturen geprägt. Zudem fallen latent rechtsextremistische Haltungen bei ansonsten unpolitischen Jugendlichen auf, die insbesondere im Zusammenhang mit den ankommenden Flüchtlingen eine große Herausforderung für Zivilgesellschaft und Verwaltung darstellen.

    Die Umsetzung der Partnerschaft für Demokratie begegnet diesen Problemlagen vor Ort im Wesentlichem mit der Stärkung von Jugendlichen durch Partizipationsprojekte, die die eigenen Fähigkeiten der jungen Menschen sowie Beteiligungsstrukturen für diese stärken, sowie mit dem Austausch und Lernen über unterschiedlicher Kulturen und Religionen verbunden mit der Schaffung einer breit getragenen Kontakt- und Willkommenskultur. Dies soll vor allem durch die Einbindung der ortsansässigen Selbstorganisationen von Migrantinnen und Migranten, Moscheevereinen, aber auch Vertreterinnen und Vertretern aus der Jugendpflege, aus dem Kontext Schule, Sportvereinen und Kirche geschehen, welche bereits im Vorgängerprogramm Mitglieder des Begleitausschusses waren.

    Durch die Trägerschaft der lokalen Koordinierungs- und Fachstelle durch den Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg e. V. wird auf wertvolle Erfahrungen, Ressourcen und Synergien der Jugendarbeit für die Partnerschaft für Demokratie zurückgegriffen.