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Landeshauptstadt Kiel

Kontaktdaten

Rainer Pasternak
Landeshauptstadt Kiel
Dezernat III
Kulturreferent
Altes Rathaus, Zimmer 450
Fleethörn 9
D-24103 Kiel
Tel.: +49 431 901 3010
Fax: +49 431 901 63039
rainer.pasternak(at)kiel.de
https://partnerschaft-fuer-demokratie-kiel.de/

Idun Hübner
ZBBS e. V.
Sophienblatt 64a
24114 Kiel
huebner(at)zbbs-sh.de
Tel +49 431 2001156
Fax +49 431 2001154

Fördergebiet

Landeshauptstadt Kiel

Größe des Fördergebiets

118,7 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

241.261

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Die Partnerschaft für Demokratie Kiel setzt die Arbeit des Lokalen Aktionsplans Kiel-Nord des Vorgängerprogramms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN kontinuierlich fort. Die zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migranten (ZBBS e. V.) bildet als externer Kooperationspartner zusammen mit dem Amt für Kultur und Weiterbildung die lokale Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie Kiel. Das Fördergebiet wurde auf die Gesamtfläche der Stadt ausgeweitet und zusätzliche lokale Akteure in den Begleitausschuss aufgenommen. Die in den vergangenen Jahren verwendete Bezeichnung „Lokaler Aktionsplan“ (LAP) wurde als etablierte Marke beibehalten.

    Die Ziele des Lokalen Aktionsplans wurden unverändert fortgeschrieben, allerdings aus aktuellem Anlass die Handlungsschwerpunkte auf die Folgen der Flüchtlingsproblematik fokussiert.

    Inzwischen werden auf das gesamte Stadtgebiet verteilt mehrere Flüchtlingsunterkünfte (für jeweils etwa 300 Geflüchtete) eingerichtet, dazu kommt eine Erstaufnahme-Einrichtung des Landes Schleswig-Holstein für etwa 600 Geflüchtete. Mit starker Unterstützung durch Projekte des LAP (begleitende Öffentlichkeits-Kampagnen, systematische Förderung der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe) gelang es im Fördergebiet des LAP ein Klima der Toleranz und Akzeptanz zu schaffen, das bis heute positiv nachwirkt. Bei der bislang unbegleiteten Einrichtung der Erstaufnahmeeinrichtung zeigten sich offen sichtbare Probleme mit erheblichem Widerstand aus der Bevölkerung, der in seinen Äußerungen erhebliches Problempotential offenbarte.

    Durch die jahrelange stets auch von der Presse positiv begleitete Arbeit des LAP sind nahezu alle lokalen Akteure zur Zusammenarbeit und Mitwirkung bereit. Der Begleitausschuss umfasst alle großen in Deutschland vertretenen Glaubensrichtungen genauso wie die in Kiel existierenden Runden Tische gegen Rechtsextremismus, das Ämternetzwerk und die Aufbauorganisation des Jugendbeirates.

    Das Erfolgsmodell „Lotsenprojekt“ erfährt regionale Beachtung. In diesem Projekt werden geflüchtete Männer und Frauen aus den Hauptherkunftsländern in besonderen Deutschkursen und Ortsterminen ausgebildet, neu ankommende Geflüchtete bei den ersten Integrationsschritten qualifiziert zu begleiten. Sie stellen die Örtlichkeiten vor, begleiten bei Arzt- und Behördenbesuchen usw.