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Verbandsgemeinde Konz

Kontaktdaten

Verbandsgemeinde Konz
Am Markt 11
54329 Konz
Tel: 06501 83159

edgar.strupp(at)konz.de
http://demokratie-leben-konz.de

Fördergebiet

Verbandsgemeinde Konz

Größe des Fördergebiets

130,22 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

32.779

Themenfelder

  • aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Maßnahmen zur Unterstützung von und mit Flüchtlingen

    Ziele und Handlungskonzept

    Die Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz möchte die Bürgerinnen und Bürger verstärkt an demokratische Grundwerte heranführen, gegen extremistisches Gedankengut stärken und für ein vielfältiges, tolerantes und demokratisches Miteinander begeistern.

    In der Verbandsgemeinde Konz leben derzeit ca. 32.000 Menschen aus über 100 Nationen. Das Miteinander verläuft in der Regel friedlich, wenngleich latente Formen unterschiedlicher Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Lebensalltag zu beobachten sind. Dies können z.B. Vorurteile gegenüber den migrantischen Einwohnerinnen und Einwohner aber auch Berührungsängste gegenüber Flüchtlingen und Asylsuchenden sein.
    Ausgehend von dieser Gesamtsituation haben Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft (aus Vereinen, Verbänden u. a. ) gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern auf der 1. Demokratiekonferenz vom 1. Juli 2015 folgende Leitlinien für mehr Vielfalt und Toleranz in der Verbandsgemeinde Konz festgelegt:

    Leitziel 1: Kinder und Jugendliche beteiligen

    • Kinder und Jugendliche werden motiviert, eigene Vorstellungen, Meinungen und Bedürfnisse zu artikulieren und Interesse an demokratischen Handlungen und Prozessen zu entwickeln.
    • Kinder und Jugendliche werden darin unterstützt, kompetent und qualifiziert an Beteiligungsprozessen teilzunehmen.
    • Kinder und Jugendliche fühlen sich in ihrem Engagement wertgeschätzt und anerkannt.

    Leitziel 2: Menschenfeindlichkeit entgegenwirken

    • Vorurteilsbewusstsein schulen
    • Vielfalt als Stärke der Gesellschaft wahrnehmen
    • Aufklärung über Ursachen und Erscheinungsformen von Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ( u. a. Rassismus, Islam- bzw. Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus, Vorurteile und Übergriffe auf sozial Schwache und Menschen mit Behinderung)

    Leitziel 3: Willkommenskultur gestalten

    • Vermittlung notwendigen Wissens über Hintergründe und Voraussetzungen von Flucht, Asyl, Migration und Integration
    • Förderung von Kontakt-und Begegnungsmöglichkeiten
    • Förderung eines interkulturellen und interreligiösen Dialogs auf Augenhöhe