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Stadt Zweibrücken

Fördergebiet

Stadt Zweibrücken

Größe des Fördergebiets

70,85 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

36.342

Themenfelder

  • aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Fremdenfeindlichkeit

    Ziele und Handlungskonzept

    Die Stadt Zweibrücken nimmt seit 01.06.2015 als „Partnerschaft für Demokratie“ am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ teil. Zweibrücken ist eine kreisfreie Stadt mit rund 36.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Den vermehrten Zuzug von geflüchteten und asylsuchenden Menschen mit verschiedenen nationalen, kulturellen und religiösen Hintergründen sieht Zweibrücken gleichermaßen als Herausforderung und Chance.

    Ziel der Partnerschaft ist es den Asylsuchenden zu ermöglichen, ansässig zu werden und eine eigene Identität zu entwickeln, indem Akzeptanz und Wertschätzung für demokratische Grundwerte gefestigt werden. Zudem sollen Möglichkeiten einer schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Integration geschaffen werden. Gleichzeitig gilt es, demokratie- und menschenfeindlichem Gedankengut eine deutliche Absage zu erteilen. Radikalisierungstendenzen jeglicher Form soll durch Präventionsarbeit der Boden entzogen werden.

    Kommunale und zivilgesellschaftliche Institutionen wie Vereine, Schulen, Arbeitskreise und bürgerschaftliche Bündnisse sind bereits seit Jahren in diesen Bereichen aktiv. Wir wollen eine stärkere Vernetzung und eine intensivere Zusammenarbeit unterstützen, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen.

    Für die gemeinsame Arbeit wurden zwei Leitziele formuliert:
    Die Partnerschaft für Demokratie Zweibrücken steht für Aufgeschlossenheit und Toleranz gegenüber fremden Kulturen und Religionen und für die Förderung und Pflege eines gegenseitigen Wertschätzens aller Menschen in der Stadt.
    Das Netzwerk der PfD Zweibrücken setzt sich ein für die Stärkung demokratischer Grundwerte sowie für Präventionsarbeit und bürgerschaftliches Engagement gegen demokratie- und menschenfeindliche Tendenzen – insbesondere (Rechts-)Extremismus.

    Durch begleitende intensive Öffentlichkeitsarbeit sowie Veranstaltungen und Schulungen für Bürgerinnen und Bürger, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und junge Menschen soll eine Sensibilisierung für die Themen erreicht werden. Kontakte zu den benachbarten Partnerschaften für Demokratie in der Stadt Pirmasens und dem Landkreis Südwestpfalz wurden bereits geknüpft, sodass auch hier eine Vernetzung auf dem Wege ist.