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Stadt Worms - Schwerpunkt Nordend/Neuhausen

Kontaktdaten

Stadtverwaltung Worms, Büro des Oberbürgermeisters
Marktplatz 2
67547 Worms
Tel: 062418531056

christian.bub(at)worms.de
www.worms.de/de/rathaus/politik/demokratie-leben

Fördergebiet

Worms-Schwerpunkt Nordend/Neuhausen

Größe des Fördergebiets

108,73 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

82.960

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im städtischen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Worms ist eine kreisfreie Stadt mit strukturschwachem Einzugsgebiet, deren Arbeitslosenquote regelmäßig über dem Bundes- und Landesdurchschnitt liegt. 30% der Einwohnerinnen und Einwohner haben Migrationshintergrund. Rechtsgerichtete Gruppierungen sehen Worms als geeigneten Aktionsort, engagierte Wormser Bürgerinnen und Bürger stellen sich dem entgegen.

    Der Gefahr des Extremismus kann nur durch eine demokratische Kultur entgegengewirkt werden. Benachteiligte und gerade junge Menschen müssen ein stabiles Selbstbewusstsein und eigene moralische Urteilskompetenz entwickeln können. Durch entsprechende Projekte und Veranstaltungen sollen Solidarität, Gemeinschaftssinn und Verantwortungsübernahme geschult bzw. deren Entstehung gefördert werden. Positive Erfahrungen, auch im Bereich von sport-  und erlebnispädagogischen Ansätzen, stärken die Persönlichkeit des Einzelnen und erlauben diesem, Gruppen in unterschiedlichsten Zusammensetzungen als wertvoll und bereichernd wahrzunehmen. Kenntnisse über verschiedene Entwicklungen, Kulturen und Lebensformen fördern das gegenseitige Verständnis und die Toleranz untereinander.

    Im Rahmen des Programms soll vorrangig ein nachhaltiges Netzwerk gebildet werden, das mit einer thematischen Ausrichtung im Rahmen von Jugendsozial-, Jugendkultur-, Gedenk-,  interkultureller und  Menschenrechtsarbeit in vielfältiger Form und Projekten der Problemstellung entgegentritt.

    Wichtige Akteure hierbei sind im Schwerpunktgebiet u. a. der Caritasverband mit seiner Stadtteilarbeit, Vereine, Schulen und Initiativen vor Ort. Die Koordinierungs- und Fachstelle ist beim Diakonischen Werk angesiedelt, welches über passende Arbeitsschwerpunkte und langjährige Erfahrung verfügt. Im jüngst gegründeten Begleitausschuss sind u. a. sowohl die maßgeblichen kommunalen Fachbereiche vertreten, als auch Caritas und lokale Initiativen aus der Zivilgesellschaft wie „Bündnis gegen Naziaufmärsche“ und „Interkultureller Runder Tisch“.