Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Stadt Trier

Kontaktdaten

Stadtverwaltung Trier, Dezernat II, Jugendamt
Rathaus, Am Augustiner Hof
54290 Trier
Tel: 0651 7181542

Vicky.Parsunka(at)trier.de
www.pfd-trier.de

Fördergebiet

Stadt Trier

Größe des Fördergebiets

117,13 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

105.671

Themenfelder

  • aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Maßnahmen im Kontext Inklusion

    Ziele und Handlungskonzept

    Trier ist eine mittelgroße Universitätsstadt im Dreiländereck Saar-Lor-Lux.
    Die größten Herausforderungen vor Ort sind aktuell die Abwehr der Propaganda einer aktiven und regional gut vernetzten rechtsextremen Szene und die verstärkte Inklusion und Aufnahme von Geflüchteten.

    Trier ist bereits zentraler Ort der Erstaufnahme von Asylsuchenden und wird jetzt auch Transferstadt. Die Vorgängerprogramme wurden in Trier belegt. Es gibt bei „Demokratie leben!“ viele Kontinuitäten aus dem lokalen Aktionsplan. Das federführende Amt, angesiedelt beim Jugendamt der Stadt Trier, verfügt daher über einen großen Erfahrungsschatz. Die Koordinierungsstelle wird getragen von „Für ein Buntes Trier ¨- Gemeinsam gegen Rechts e. V.“. Der Verein unterstützt als Ergebnis der Nachhaltigkeitsphase von „Toleranz Fördern - Kompetenz Stärken“ seit 2012 Bündnisarbeit für ein weltoffenes Trier.

    Auf ihrer ersten Demokratiekonferenz hat die Partnerschaft sich drei Leitziele gegeben:

    • Entwicklung starker Sensibilität für alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und die gemeinsame Arbeit der hiesigen Akteurinnen und Akteure für Inklusion und Gleichberechtigung.
    • Die Analyse und Schwächung rechtsextremer und anderweitiger Strukturen die Ideologien der Ungleichwertigkeit zentral transportieren.
    • Die Schaffung eines gut koordinierten und vernetzten Angebots für Asylsuchende und Migrantinnen und Migranten sowie die Etablierung einer Willkommenskultur.

    Den langfristigen Leitzielen sind entsprechende Mittler- und Handlungsziele untergeordnet.

    Konkrete Projekte und das Jugendforum werden derzeit entwickelt. Es wird nach Wegen gesucht, möglichst breit viele Jugendliche aus verschiedenen Kontexten anzusprechen.

    Die Partnerschaft verfügt über ein gutes Netzwerk, bestehend aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, städtischen Einrichtungen und politischen Akteurinnen und Akteuren. Ein Ziel ist, dieses Netz weiter auszubauen, sich mit benachbarten Partnerschaften zu vernetzen und etwa auch die muslimische Community Triers zu erreichen und einzubinden.