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Landkreis Birkenfeld

Kontaktdaten

Landkreis Birkenfeld
Schneewiesenstr. 25
55765 Birkenfeld
Tel: 067821 5200
c.enders(at)landkreis-birkenfeld.de
www.demokratie-leben-birkenfeld.de

 

 

Fördergebiet

Landkreis Birkenfeld

Größe des Fördergebiets

776,57 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

80.615

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum

Ziele und Handlungskonzept

Der Landkreis Birkenfeld ist ländlich geprägt, die Kreisstadt selbst hat etwa 7.200 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Anteil an Migrantinnen und Migranten im Landkreis ist bis jetzt eher gering, wird aber vermutlich steigen. Vor allem nimmt die Zahl unbegleiteter jugendlicher Flüchtlinge zu.

Die Ziele der Partnerschaft für Demokratie wurden auf der ersten Demokratiekonferenz im August 2017 erarbeitet und sollen durch unterschiedliche Projekte umgesetzt werden. Die bereits definierten Ziele werden weiterentwickelt und implementiert. Im Rahmen der Demokratieförderung sollen Schulen, freie Träger und Zivilgesellschaft miteinander verzahnt agieren. Durch intensive Pressearbeit und die persönliche Ansprache potentieller Akteurinnen und Akteure soll die Partnerschaft für Demokratie auf eine breite Basis gestellt werden.

Da die Strukturen im angrenzenden Landkreis Kusel, der bereits seit längerem durch „Demokratie leben!“ gefördert wird, als Modell für die Entwicklung der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Birkenfeld gelten, sollen die dort entwickelten Ziele zunächst als Leitlinie für die Arbeit vor Ort gelten:

  1. soziales und gesellschaftliches Engagement fördern,
  2. Bewusstsein in der Öffentlichkeit gegen Alltagsextremismus schaffen,
  3. Politik transparenter gestalten,
  4. Beteiligung von Jugendlichen, behinderten und benachteiligten Menschen ermöglichen.

Unter das erste Leitziel fallen Projekte, die die Sozialkompetenz bei Kindern und Jugendlichen fördern, einen respektvollen und toleranten Umgang miteinander stärken und das Engagement von Ehrenamtlichen, Vereinen und Initiativen anerkennen und fördern sollen. Weiter sollen sie das Zusammenleben in Dörfern und Gemeinden beleben helfen und Fremde integrieren sowie Generationen zusammenbringen.

Mit dem zweiten Leitziel soll das Geschichtsbewusstsein bei Jugendlichen und Erwachsenen gestärkt und historische Zusammenhänge auch für Erwachsenen vermittelt werden. Mit der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit geht die Frage einher, was dies für unsere heutige Demokratie bedeutet.

Die Politik auf Kreis- und Gemeindeebene transparenter zu gestalten, ist Thema des dritten Leitziels. Es gilt, über politische Prozesse aufzuklären und zu informieren, Bürger an politischen Prozessen zu beteiligen und persönliche Kontakte mit Politikern zu schaffen.

Der Jugendfonds wird durch den Kreisjugendrat betreut. Dank der Einbeziehung von Vertreterinnen und Vertretern aus Kirche, Politik, Schule, Verwaltung und Wirtschaft sowie Bürgerinnen und Bürgern bildet der Begleitausschuss ein breites gesellschaftliches Spektrum ab.