Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Stadt Wuppertal

Kontaktdaten

Stadt Wuppertal / Ressort 204 Zuwanderung und Integration
An der Bergbahn 33
42289 Wuppertal
Tel: 02025 632679
stadtverwaltung(at)stadt.wuppertal.de
www.demokratie-leben-wuppertal.de

Fördergebiet

Wuppertal

Größe des Fördergebiets

168,4 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

348.976

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Die Stadt Wuppertal ist die Stadt mit der höchsten Migrationsquote (ca. 36%) in Nordrhein-Westfalen und hat seit Jahren eine besonders hohe Zuwanderungsquote. Einer als vorbildlich geltenden Integrations- und Zuwanderungspolitik der Kommune und hohem zivilgesellschaftlichen Engagement stehen Aktivitäten radikal rechtsextremer  Gruppierungen und auch salafistischer Gruppen entgegen.

    Demgegenüber stehen weitreichende Aktivitäten der Kommune, freier Träger und zivilgesellschaftlicher Akteure, die  fremdenfeindlichen Entwicklungen entgegenwirken und Toleranz und Zusammenleben fördern. Seit 2001 setzt die Stadt einen lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus um, zudem bestehen  verschiedene Netzwerke und Kooperationen.

    Durch die Partnerschaft für Demokratie sollen weitere zivilgesellschaftliche Akteure  gewonnen werden, besonders Migrantenselbstorganisationen, Jugendliche  sowie bisher kaum erreichte Gruppen und Nachbarschaften. Weitere Ziele sind es, präventiv und ggf. anlassbezogen  kleinteilige und quartiersbezogen Netzwerke zu initiieren, relevante Informationen zu den aktuellen Themenfeldern öffentlich zu platzieren. Vorrangig soll im Bereich Bildung  durch Beteiligungsprojekte, Multiplikatorenschulungen sowie im sekundär präventiven Bereich die Beratung  von Eltern, Multiplikatoren und potenziell (radikalisierungs-)gefährdeten Jugendlichen sichergestellt werden. Wichtige Maßnahmen stellen die Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung der Bevölkerung zu den Themenfeldern Rassismus und Rechtsextremismus dar sowie Maßnahmen zur Förderung des Zusammenlebens im Quartier. Verstärkt sollen Angebote in Außenbezirke getragen werden, die bisher wenig versorgt sind. Veranstaltungsformen wie „Living Library“, „Biografie-Projekte“ , „Street-Art“ werden in diesem Rahmen umgesetzt.

    Der Begleitausschuss besteht aus 21 Mitgliedern,  u. a. Vertreterinnen und Vertretern des Integrationsrates, aus Verwaltung, Jugendrat, Moschee- und Kirchengemeinden, Bildungseinrichtungen, Gewerkschaften, Migrantenselbstorganisationen, Jugendring, engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie der Polizei. Darüber hinaus wird stadtweit  die kommunale Verwaltung sowie Politik, Initiativen,  der Jugendrat, Migrantenselbstorganisationen und Vereine eingebunden.