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Stadt Oberhausen

Kontaktdaten

Stadt Oberhausen
Schwartzstraße 72
46045 Oberhausen
Tel: 0208 607053113
www.demokratie-leben-oberhausen.de
demokratie(at)oberhausen.de


Fördergebiet

Oberhausen

Größe des Fördergebiets

77,11 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

210.326

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Oberhausen ist als Teil des Ruhrgebiets erheblich vom Strukturwandel betroffen. Vor Ort ist ein relativ großes Spektrum rechtsextremer Organisationen aktiv, zudem die "Grauen Wölfe". Der Alltagsrassismus nimmt zu, die aktuellen Flüchtlingsströme sorgen für Unruhe und führen zu Abgrenzungen. Das "Antifaschistische Bündnis, Oberhausen für Demokratie und Toleranz" fasst dagegen viele gesellschaftlich relevante Gruppen zusammen, die sich seit langem in der Abwehr von Neonazismus, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit etc. engagieren. Oberhausen hat bislang nicht an den Bundesprogrammen teilgenommen.

    Über die Konkretisierung der Ziele und des davon abzuleitenden Handlungskonzepts ist zum gegenwärtigen Stand des Programms vor Ort noch zu befinden. Grundlage für solche Vereinbarungen dürfte ein ethisch und historisch fundiertes Bewusstsein für den Umgang mit Neonazismus und anderer gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sein. Von Bedeutung wird auch die Herstellung bzw. Bewahrung eines gesellschaftlichen Konsenses für die Anerkennung demokratischer Prinzipien und egalitärer Menschenrechte sein. Konkret wird es um die Ächtung von Neonazismus, von Rassismus, von Fremdenfeindlichkeit, von Gewalt als politischer Handlungsform und vieles mehr gehen, aber auch um die Qualifizierung des eigenen Handelns durch Bildungsangebote.

    Aktuell werden die Strukturen für eine breite und nachhaltige Wirkung in die Stadtgesellschaft hinein entwickelt. Im Grundsatz werden alle relevanten Akteure der Stadtgesellschaft auf ihre aktive und vor allem dauerhafte Teilhabe angesprochen. Außerdem soll langfristig die Basis der Akteure verbreitert werden. Von Bedeutung wird sein, die jüngeren Generationen frühzeitig gestaltend in den Prozess einzubeziehen, da sie die Basis und Zukunft unserer Gesellschaft darstellen und schon jetzt an deren Gestaltung teilhaben sollen.