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Stadt Köln

Kontaktdaten

Stadt Köln
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Aachener Straße 220
50931 Köln
Tel: 0221 22126012
manfred.kahl(at)stadt-koeln.de
http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/demokratie-leben

Fördergebiet

Köln

Größe des Fördergebiets

405,2 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

1.053.528

Themenfelder

  • aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Köln ist eine Millionenstadt mit einem hohen Anteil von Bürgerinnen und Bürgern, die eine Zuwanderungsgeschichte aufweisen. Die Anschläge des Terrornetzwerks Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) sowie das Messerattentat auf die Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigen, dass auch Köln sich mit dem Thema Rechtsextremismus auseinandersetzen muss. Zurzeit leben ca. 11.000 Flüchtlinge in Einrichtungen der Stadt. Die rassistische Gewalt richtet sich zunehmend gegen diese Menschen.

    Die Partnerschaft für Demokratie Stadt Köln möchte die Sozialräume Köln-Kalk, Köln-Mülheim und Köln-Chorweiler vernetzen, damit diese im Bereich Wissen- und Erfahrungstransfer voneinander lernen können. Darüber hinaus werden in den Stadtbezirken Projekte und Initiativen gestartet, die sich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und extremistische Orientierungen und Handlungen richten sowie sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen. Ein weiteres Ziel der Partnerschaft für Demokratie ist, die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zu stärken und Rassismus und demokratiefeindliche Tendenzen zu erkennen und zu reflektieren.

    Unterstützt wird die Partnerschaft für Demokratie Stadt Köln durch einen Begleitausschuss. Dieser besteht aus Personen der städtischen Verwaltung, des NS-Dokumentationszentrums Köln, zahlreichen zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren sowie religiös orientierten Trägern sowie Vereinen aus dem Stadtgebiet. Folgende Akteurinnen und Akteuren werden beispielsweise in die Gremienarbeit bzw. Projektumsetzung eingebunden:

    • Kölnische Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.
    • Kölner Jugendring/ Sportjugend Köln
    • Arbeiterwohlfahrt
    • Caritasverband für die Stadt Köln e. V./Antidiskriminierungsbüro
    • Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung
    • Rheinflanke e. V.
    • HennaMond e. V. mit dem Projekt „Herausforderung Salafismus“
    • Jugendbildungs- und Sozialwerk Goethe e. V. (180°-Wende)
    • Theater Impuls e. V.
    • Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen
    • Rat der Religionen
    • Polizei Köln/STEP/KMI
    • Pro Humanitate e. V.

    21 Projekte – und damit die meisten Projekte der Partnerschaft für Demokratie – zwischen 2015 und 2017 fanden im Schwerpunktbereich „Demokratie- und Toleranzerziehung“ statt. In den einzelnen Stadtbezirken lädt die Partnerschaft für Demokratie zu Zielfindungskonferenzen ein. In diesen Konferenzen soll gemeinsam mit regionalen Akteurinnen und Akteuren an der Ausrichtung und den Zielen der Partnerschaft für Demokratie Köln gearbeitet werden.

    Als Maßnahme zur Qualitätssicherung haben sich regelmäßige Treffen der Steuerungsgruppe bewährt. Verantwortliche der lokalen Koordinierungsstelle sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des federführenden Amtes und ein Coach reflektieren die Umsetzung der Partnerschaft für Demokratie kontinuierlich.