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Stadt Herten

Kontaktdaten

Stadt Herten
Kurt-Schumacher-Str. 2
45699 Herten
Tel: 02366 3030
stadtverwaltung(at)herten.de
www.haus-der-kulturen.de/de/arbeitsbereiche/demokratie-leben

Fördergebiet

Stadt Herten

Größe des Fördergebiets

37,31 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

61.602

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Flüchtlinge, Nachbarn. Quartiere

    Ziele und Handlungskonzept

    Menschen aus ca. 120 Nationen leben in Herten. Im Sommer 2015 wurde die Stadt beauftragt, eine Notunterkunft für Flüchtlinge zur Erstaufnahme einzurichten. In der Notunterkunft, die in einer ehemaligen Realschule untergebracht ist, leben bis zu 330 Personen aus verschiedenen Herkunftsländern. Ebenso ist eine Zeltstadt mit ca. 1.000 Plätzen in Recklinghausen, an der Stadtgrenze zu Herten, errichtet worden. In der Bevölkerung besteht eine große Hilfsbereitschaft und das Interesse an Engagement für die Flüchtlinge ist sehr hoch. Diese Hilfsbereitschaft und Willkommenskultur aufrecht zu erhalten stellen eine zentrale Aufgabe und Herausforderung für die nächsten Jahre dar.

    Seit kurzem sind im Hertener Stadtgebiet fremdenfeindliche, flüchtlingsfeindliche, rassistische und rechtsextreme Aufkleber aufgetaucht. Dies zeigt die Notwendigkeit, sich mit den Themen Rechtsextremismus präventiv auseinanderzusetzen und dem etwas entgegenzusetzen.

    Mit der „Partnerschaft für Demokratie“ soll in Herten eine noch bessere Vernetzung von Akteuren, Interessierten und Engagierten geschaffen, mehr Toleranz in den Alltag gebracht und Jugendliche gestärkt werden. Durch die Förderung von lokalen „Partnerschaften für Demokratie“ sollen Menschen, die sich gegen Demokratiefeindlichkeit engagieren, unterstützt und gefördert werden. Für die externe Fach- und Koordinierungsstelle konnte die Arbeiterwohlfahrt im Haus der Kulturen gewonnen werden und kann bereits auf ein breit gefächertes Netzwerk zurückgreifen.

    Im Juni 2015 hat die erste Demokratiekonferenz in Herten stattgefunden, bei der Ziele und Aktionen des Programms "Demokratie leben!" diskutiert wurden und zu der alle relevanten zivilgesellschaftlichen Akteure, entsprechende Einrichtungen und Verantwortliche aus Politik und Verwaltung eingeladen wurden. Es ist gelungen, Personen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern für einen Begleitausschuss zu gewinnen und deren Mitglieder für das Themenfeld zu sensibilisieren.

    Im Jahr 2016 sollen die drei  Schwerpunkte Willkommenskultur/Arbeit mit Flüchtlingen, Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen sowie Aktuelle Formen von Islamfeindlichkeit besondere Berücksichtigung finden.

    Das Jugendforum wurde ebenfalls etabliert und setzt sich aus Jugendlichen im Alter zwischen 12 - 25 Jahren zusammen, die schon erste Projekte erfolgreich umgesetzt haben.