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Stadt Hattingen

Kontaktdaten

Stadt Hattingen
Rathausplatz 1
45525 Hattingen
Tel: 02324 2043150
o.jacksteit(at)hattingen.de

http://demokratie-leben-hattingen.de

Fördergebiet

Stadt Hattingen

Größe des Fördergebiets

71,39 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

56.345

Themenfelder

  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Arbeit zum Thema Flucht u. Asyl
  • Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements und Zusammenhalts

Ziele und Handlungskonzept

Hattingen ist eine von neun Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises, der in der Mitte Nordrhein-Westfalens liegt. Mit gut 56.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, wovon rund 21 % einen Migrationshintergrund haben, ist Hattingen eine Ruhrgebiets-Kleinstadt, die als ehemaliger Industriestandort auf eine lange Migrations- und Integrationsgeschichte zurückblickt. Als eine der ersten Kommunen des Landes hat Hattingen 1971 die Integrationsarbeit mit den „Gastarbeitern“ - personell gestützt - aktiv aufgenommen. Die intensiven Arbeitskampfaktionen, die mit den Schließungen der örtlichen Stahlindustriebetriebe in den achtziger Jahren verbunden waren, haben den Zusammenhalt der Stadtgemeinschaft nachhaltig gestärkt. Bekennende rechtsextreme, beziehungsweise andersartig menschenverachtende, öffentlich agierende, organisierte Gruppierungen sind bisher in Hattingen nicht in Erscheinung getreten. Hattingen liegt aber unmittelbar an den Großstädten Bochum, Essen und Dortmund, in denen jeweils starke rechtsextreme Szenen aktiv sind. Vereinzelte politische Kundgebungen rechtsextremer Organisationen wurden in der jüngsten Vergangenheit durch ein starkes, lose organisiertes, Aktionsbündnis „Buntes Hattingen gegen rechts“ untergraben.

Der verstärkte Zuzug geflüchteter Menschen seit 2014 stellt auch Hattingen vor neue große Herausforderungen in der Integrationsarbeit. Die anfänglich stark ausgeprägte Hattinger Willkommenskultur ist spürbar zurückgegangen und es häufen sich auch kritische Stimmen.

Mit der Beteiligung am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ soll/en in Hattingen:

  • der interkulturelle und interreligiöse Zusammenhalt der Stadtgemeinschaft durch gezielte Veranstaltungen weiter ausgebaut werden.
  • eng verzahnt mit dem Landesprogramm „NRWeltoffen“ eine gemeinsame Handlungsstrategie gegen menschenverachtende Tendenzen entwickelt werden. In diesem Zusammenhang fand ein erstes Seminar mit interessierten Akteurinnen und Akteuren statt.
  • ehrenamtliche Integrationsprojekte wie das Internationale Frauencafé, unterstützt, gestärkt und ausgebaut werden.

Die Koordinierungs- und Fachstelle wird durch die IFAK e. V. Multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe-Migrationsarbeit geleitet, die ihr Büro im Zentrum für Bürgerschaftliches Engagement – Holschentor hat.