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Stadt Hamm

Kontaktdaten

Jugendamt Hamm
Caldenhofer Weg 159
59063 Hamm
Tel: 02381 176201

info(at)stadt.hamm.de

Fördergebiet

Stadt Hamm

Größe des Fördergebiets

226,2 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

180.584

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit

    Ziele und Handlungskonzept

    Hamm ist eine Großstadt mit rund 180.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, davon ca. 31 % mit Migrationshintergrund aus über 100 Nationen (stadtbezirklich 13 % bis zu 42 %).

    Bereits seit einiger Zeit wird in Hamm das Verhältnis zwischen den verschiedenen Nationalitäten, die zurückgehende Integrationsfähigkeit und -bereitschaft von Zugewanderten und deren Kindern und die daraus entstehende Ausländerfeindlichkeit und Zunahme extremistischer Einstellungen mit großer Sorge beobachtet.

    Besondere Sorge bereitet dabei die zurückgehende Integrationsbereitschaft der jungen Generation der Migrantinnen und Migranten, die mit immer schlechteren Sprachkenntnissen im schulischen Bildungssystem keine hinreichenden Abschlüsse erzielen und deshalb resignativ alle weiteren Maßnahmen zur Qualifizierung und beruflichen Integration ablehnen. Konsequent werden auch im Freizeitbereich isolierte Aktivitäten mit deutlicher Abgrenzungswirkung bevorzugt.

    Durch den seit 2014 verstärkten Zuzug aus Südosteuropa und den Mitte 2015 einsetzenden Flüchtlingsstrom sind weitere - der ansässigen Bevölkerung fremde - Menschen mit ihren Kulturen und Gebräuchen nach Hamm gekommen. All diese z.T. widerstreitenden Interessen gilt es auszuhandeln und umzusetzen, damit für alle hier Lebenden Platz in der Stadtgesellschaft entsteht. Aufgabe ist es also, eine neue Integrationsstrategie zu entwickeln.

    Zur Erreichung dieser Zielsetzungen hat der Rat der Stadt Hamm in 2016 sowohl ein Integrationskonzept als auch ein Handlungskonzept gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit verabschiedet. In beiden Konzepten werden eine Vielzahl von konkreten Maßnahmen beschrieben, die zur Erreichung der jeweiligen Ziele umgesetzt werden sollen. Für die Partnerschaft für Demokratie wird die maßgebliche Leitlinie die Vorgabe des Handlungskonzepts sein. Darin wurden folgende Handlungsfelder ermittelt: Zivilgesellschaftliche Bündnisse und bürgerschaftliche Beteiligung, Politische Bildung und gewaltfreie Erziehung, Jugendarbeit, Freizeit und Sport, Interkultureller und Interreligiöser Dialog, Öffentlichkeitsarbeit und Medienkompetenz.