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Stadt Hagen

Kontaktdaten

Stadt Hagen
Postfach 4249
58042 Hagen
Tel: 02331 2073608
info(at)jugendring-hagen.de
http://www.ideenlaborvielfalt.de/

 

 

Fördergebiet

Stadt Hagen

Größe des Fördergebiets

160 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

189.379

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Die Stadt Hagen befindet sich in einer Entwicklungsphase zwischen Schrumpfungsproblematik, wachsendem Migrantinnen- und Migrantenanteil mit im Vergleich höherer Arbeitslosigkeit sowie steigender Jugendkriminalitätsrate. Wie auch viele andere Kommunen, ist die Stadt Hagen durch eine stark ansteigende Zahl von Flüchtlingen gekennzeichnet, die im Stadtgebiet untergebracht werden.

    Mit dem neuen Bundesprogramm soll in Hagen eine noch bessere Vernetzung geschaffen, mehr Toleranz in den Alltag gebracht und Jugendliche gestärkt werden. Durch die Förderung von lokalen „Partnerschaften für Demokratie“ sollen Menschen, die sich gegen Demokratiefeindlichkeit engagieren, besser unterstützt werden. Die Bündnisarbeit für Toleranz und Demokratie - gegen Hass und Gewalt hat in Hagen eine lange Tradition. Die Jugendverbände, die sich im Jugendring zusammengeschlossen haben, reagieren gemeinsam mit dem Jugendamt schon seit den 70er Jahren immer wieder auf rassistische und fremdenfeindliche Aktivitäten.

    In den Jahren 2002 - 2006 hat der Jugendring erfolgreich Fördermittel aus dem Bundesprogramm "entimon" akquiriert. Seit 2007 wurden in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Jugend und Soziales und dem Jugendring ein lokales Aktionsbündnis für Toleranz und Demokratie ausgebaut. Über die drei Bundesprogramme " entimon", "Vielfalt tut gut" und "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" konnten über 600.000 Euro Bundesmittel in mehr als 100 Projekte für über 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingesetzt werden.

    Im Mai 2015 hat die erste Demokratiekonferenz in Hagen stattgefunden, bei der Ziele und Aktionen des Programms "Demokratie leben!" diskutiert wurden und zu der alle relevanten zivilgesellschaftlichen Akteure, entsprechende Einrichtungen und Verantwortliche aus Politik und Verwaltung eingeladen wurden.
    Es ist gelungen, Personen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern für einen Begleitausschuss zu gewinnen und deren Mitglieder für das Themenfeld zu sensibilisieren. Das Jugendforum wurde ebenfalls etabliert und setzt sich aus Jugendlichen im Alter zwischen 14-20 Jahren zusammen, die schon erste Projekte umgesetzt haben.