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Stadt Essen

Kontaktdaten

Stadt Essen
Jugendamt
I. Hagen 26
45121 Essen
Tel: 0201 8888477
demokratieleben(at)jugendamt.essen.de
www.townload-essen.de/demokratie-leben

Fördergebiet

Stadt Essen

Größe des Fördergebiets

210,4 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

577.827

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Die Partnerschaft für Demokratie Stadt Essen arbeitet seit Beginn der Förderung schwerpunktmäßig im Bereich des gewaltbereiten Salafismus. Islamfeindlichkeit und Ressentiments gegenüber Geflüchteten und Asylbewerberinnen und -bewerbern nehmen vor Ort spürbar zu. Das Themenfeld „Rechtsextremismus“ ist im Jahr 2017 in den Fokus der Partnerschaft für Demokratie aufgrund verschiedener Ereignisse gerückt.

    Die Partnerschaft möchte die Zivilgesellschaft in ihrem politischen Engagement stärken und neue Kooperationsstrukturen fördern. Ein weiteres Ziel stellt die Konzeptentwicklung und Ausbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu den vor Ort relevanten Themenfeldern politischer Bildungsarbeit dar.

    Dafür werden Mitglieder des Begleitausschusses aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft und das Netzwerk „Essen stellt sich quer“ eingebunden. Außerdem engagieren sich Bürgerinnen und Bürger, Vereine, die Universität Duisburg-Essen und lokale Akteurinnen und Akteure der Jugendarbeit in der Partnerschaft für Demokratie. Der Oberbürgermeister der Stadt Essen hat die Schirmherrschaft übernommen.

    Die Partnerschaft kooperiert träger- und fachbereichsübergreifend, um die gesamte Stadtgesellschaft zu erreichen. Sie arbeitet eng mit Moscheeverbänden und Migrantenselbstorganisationen zusammen.

    Die Partnerschaft für Demokratie Stadt Essen bietet jährlich „Demokratiekonferenzen“ zu ihren Schwerpunktthemen an. Sie initiierte den Jugendausschuss, aus dem heraus viele Projektideen entwickelt und in der Praxis umgesetzt werden. Darüber hinaus entwickelte sie eine eigene Ausbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit weitergehenden Spezialisierungsangeboten und schuf das Projekt „Mein Gesicht, meine Meinung“ – ein Projekt zur digitalen und analogen Partizipation in Kooperation mit der „Zeche Carl“.