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Stadt Duisburg

Kontaktdaten

Stadt Duisburg
Jugendamt
Kuhstraße 6
47049 Duisburg
Tel.: 0203 2833486
mail(at)jugendring-duisburg.de
www.jugendring-duisburg.de/partnerschaft-fuer-demokratie/

Fördergebiet

Stadt Duisburg

Größe des Fördergebiets

232,8 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

487.839

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Die hohe Arbeitslosenquote im Zuge des Strukturwandels im Ruhrgebiet stellt den Nährboden für extremistische Tendenzen dar.  Auch in Duisburg gibt es Kräfte, die Ängste vor Islamismus, der Flüchtlingskrise und dem in Duisburg sehr hohen Anteil an zugezogenen Südosteuropäern schüren möchten. Gleichzeit hat Duisburg mit „No-go-Areas“ und Problemen in Marxloh national für Aufsehen gesorgt.

    Den geschürten Ängsten stellt sich beispielsweise das Duisburger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage mit dem Motto: „Wir sind Duisburg, 365 Tage im Jahr“ entgegen. Dabei sind die Kirchen, der Deutsche Gewerkschaftsbund, Duisburger Parteien und zivilgesellschaftliche Organisationen vertreten.

    Auch war Duisburg bereits im Vorgängerprogramm von „Demokratie leben!“ involviert, dessen Akteure die begonnene Arbeit nun fortsetzten. Nachdem bereits die Versammlung der verschiedenen Jugendverbändeorganisationen als neues Schwerpunktthema „Mehr Gesellschaft wagen – Refugees Welcome“ als Slogan gewählt hat und Projekte dazu starten, erhofft sich die Partnerschaft für Demokratie  in Duisburg vor allem den hier vorhandenen überproportionalen Herausforderungen der Flüchtlingskrise und dem Zuzug aus Südosteuropa mit einer Willkommenskultur und Integrationsangeboten begegnen zu können. Damit soll extremistischen Positionen auf allen Seiten vorgebeugt und ein Miteinander erlernt werden, beispielsweise bei gemeinsamen Aktionen.

    Der Jugendring als externe Fach- und Koordinierungsstelle kann dabei bereits auf ein breites Netzwerk zurückgreifen und hat neben den Jugendverbänden auch den Kontakt zu zahlreichen anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren wie dem Lions Club oder ARIC, die teilweise auch Mitglied im Begleitausschuss sind. Dazu kommen Vertreter vom Integrationszentrum und Rat, die Gleichstellungsbeauftragte und Vertreter der Wohlfahrtsverbände.

    Nächste Schritte der Projektarbeit für „Demokratie leben!“ wird die Einführung eines Jugendforums sein, um die Partizipation von Jugendlichen weiter auszubauen.