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Stadt Dortmund

Kontaktdaten

Stadt Dortmund 1 / GB III Koordinierungsstelle
für Vielfalt, Toleranz und Demokratie
Friedensplatz 01
44122 Dortmund
Tel: 0231 5026450
vielfalt(at)dortmund.de
www.demokratie-leben.dortmund.de/

Fördergebiet

Stadt Dortmund

Größe des Fördergebiets

280,71 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

583.658

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Mit der Einrichtung der Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie reagierte 2007 der Rat der Stadt Dortmund auf die ansteigende Präsenz der Dortmunder Nazi-Kameradschaft. Jährlich durchgeführte Großdemonstrationen der Kameradschaft brachten Dortmund bundesweit den Ruf als Hochburg der Neonazis in Westdeutschland ein.

    Damals wie heute erhalten die Aktionen der Rechten ein hohes Maß an Aufmerksamkeit durch die Vertreterinnen und Vertreter der Presse. In der medialen Öffentlichkeit kommen dagegen die vielfältigen Aktivitäten der breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisse aber auch das Engagement von Politik, Verwaltung und Polizei gegen die Umtriebe der Rechtsextremisten häufig zu kurz.

    Zu den vielen Besonderheiten in Dortmund gehört es, dass ein ehrenamtlicher Sonderbeauftragte des Oberbürgermeisters als Bindeglied zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung, Teil der Koordinierungsstelle ist und sowohl den Begleitausschuss als auch den Runden Tisch des Oberbürgermeisters, an dem die Entscheiderinnen und Entscheider aus Verwaltung, Verbänden, Wirtschaft und Polizei sich regelmäßig über die Entwicklungen der rechtsextremistischen Szene und mögliche Gegenstrategien austauschen, leitet.

    Im Rahmen der Teilnahme am Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN wurde der Dortmunder Aktionsplan gegen Rechtsextremismus gemeinsam mit allen Bündnissen und wesentlichen Akteuren der Stadtgesellschaft entwickelt und wird stetig weiterentwickelt. Dieser stellt die Grundlage für die Ziele im Rahmen der „Partnerschaften für Demokratie“ dar. Darunter fallen die breite Sensibilisierung in der Stadtgesellschaft, die Stärkung der bisherigen Akteure in der Stadt, die Unterstützung von Opfern rechtsextremer Gewalt, die Ausstiegsarbeit und der Ausbau der Vernetzung. In Dortmund gibt es in jedem Stadtteil ein Jugendforum und ein stadtweites Jugendforum.

    Für die „Externe Projektkoordination und -begleitung“ konnte der bewährte Partner „Förderverein Steinwache – Internationales Rombergpark-Komitee“ gewonnen werden.