Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Rhein-Kreis Neuss

Kontaktdaten

Rhein-Kreis Neuss
Auf der Schanze 5
41515 Grevenbroich
Tel: 02181 601 5065/4056
julia.meisel(at)rhein-kreis-neuss.de
www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/bundesprogramm-demokratie-leben/index.html

Fördergebiet

Rhein-Kreis Neuss

Größe des Fördergebiets

576,52 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

440.974

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Im Rhein-Kreis Neuss haben insbesondere die Städte Neuss, Dormagen und Grevenbroich eine Bevölkerung mit einem hohen Ausländeranteil. Im Kreisgebiet leben etwa 40 gewaltbereite Salafisten, sowie Mitglieder einer türkischen rechtsextremen Vereinigung. Des Weiteren sind auch Angriffe auf muslimische Einrichtungen zu verzeichnen, wie etwa die Schmierereien am Neubau einer Moschee in Dormagen im Dezember 2014.

    Neben der Verabschiedung einer Erklärung für Vielfalt, Toleranz und Demokratie hat der Rhein-Kreis Neuss auch ein Kommunales Integrationszentrum eingerichtet, welches seit 2010 jährlich einen Integrationspreis auslobt.

    Mit der Teilnahme am Projekt „Demokratie leben!“ nimmt der Rhein-Kreis Neuss nun zum ersten Mal an einem derartigen Projekt des Bundesministeriums für Familie teil.

    Durch die Teilnahme soll ein weiterer aktiver Beitrag zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie erfolgen. Der interkulturelle Dialog wird gefördert, mit dem Ziel eines respektvollen Zusammenlebens von Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Religionszugehörigkeiten.

    Es werden Vernetzungsstrukturen aufgebaut, um Schülerinnen und Schüler und alle an der Erziehung Beteiligten für Antirassismus und Extremismusprävention zu sensibilisieren und vor einer Radikalisierung zu schützen. Weiterhin werden Patenschaften für jugendliche Migranten, Jugendaustausche und interreligiöse Gesprächsangebote etabliert. Ein weiteres wichtiges Ziel ist der Aufbau einer Anlaufstelle für Jugendliche, die von Salafisten angesprochen werden.

    Die Caritas und die Diakonie als erfahrene Träger in der Jugend- und Antirassismusarbeit haben Ihre Bereitschaft erklärt die externe Koordinierungs- und Fachstelle einzurichten. Der Begleitausschuss wird sich aus Personen unterschiedlicher Institutionen zusammensetzen, die bereits erfahren sind im Thema Antirassismus und Radikalisierungsprävention.
    Geplant sind bisher ein kreisweiter Tag für Vielfalt und Toleranz, sowie die Teilnahme am etablierten Familienfest des Rhein-Kreises Neuss, als größtes Familienfest in Nordrhein-Westfalen.