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Rhein-Erft-Kreis

Kontaktdaten

Rhein-Erft-Kreis
Der Landrat
Willy-Brandt-Platz 1
50126 Bergheim
Tel: 02271 830
wolfgang.gast(at)rhein-erft-kreis.de
http://www.rhein-erft-kreis.de/

Fördergebiet

Rhein-Erft-Kreis

Größe des Fördergebiets

704,6 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

451.514

Themenfelder

  • Antiziganismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • ggf. weitere Arbeitsfelder, die im Rahmen der Analyse sichtbar werden.

Ziele und Handlungskonzept

Der Rhein-Erft-Kreis im Westen Nordrhein-Westfalens gehört dem Regierungsbezirk Köln an. Er besteht aus zehn Gemeinden und hat etwa 466.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die soziale Struktur in den einzelnen Kommunen ist sehr unterschiedlich.

Seit einigen Jahren kommt es auch im Rhein-Erft-Kreis wiederholt zu rechtsextremen und rassistisch motivierten Aktionen. Vereinzelte Sprüh-Aktionen (Symbole mit Bezug zum Nationalsozialismus und rassistische Parolen) sowie verbale Angriffe auf Asylsuchende wurden bekannt.

Kommunenübergreifende Strukturen zur Demokratieförderung haben sich im Rhein-Erft-Kreis bisher nicht gebildet. In zahlreichen Städten des Kreises fanden jedoch themenbezogene Veranstaltungen statt. Es gab kommunale Aktionen und es  entstanden vereinzelt Bürgerinitiativen, von denen einige noch aktiv sind.

Mit Hilfe des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ werden bestehende Initiativen gegen Demokratiefeindlichkeit, Rechtsextremismus, Gewalt und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vernetzt und gestärkt. Hierfür möchte der Rhein-Erft-Kreis insbesondere auch Jugendliche gewinnen. Im Sinne der Demokratieförderung werden in einem ersten Schritt zivilgesellschaftliche und kommunale Akteurinnen und Akteure zu einem Runden Tisch eingeladen. Dort sollen gemeinsam themenbezogene Projekte  initiiert und fachlich begleitet werden. Hieraus folgend wird ein kontinuierlich arbeitendes Netzwerk gebildet, das einen Handlungsrahmen und Präventionsstandards erarbeitet sowie regelmäßig Stand, Ziele und Ausrichtung der Handlungsstrategien überprüft. Für die Umsetzung des Programms wurde mit ASH-Sprungbrett e. V. ein erfahrener Träger gefunden, der bereits in den Jahren zuvor einschlägige Veranstaltungen durchgeführt hat.

Neben dem beschriebenen „Runden Tisch“ wurde zur Steuerung des Prozesses ein Begleitausschuss gebildet, der mit Vertreterinnen und Vertretern aus kommunalen, staatlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen besetzt ist. Bei den anstehenden Demokratiekonferenzen hofft der Rhein-Erft-Kreis darauf. weitere Akteurinnen und Akteure zu gewinnen.

Im Jahr 2018 ist die Teilnahme an der Jugendschutzfachtagung „Erftprävent“ des Regionalen Arbeitskreises „Jugendarbeit & Jugendschutz Rhein-Erft geplant.